Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Mit vollem Schwung ins neue Jahr
Lokales Ostholstein Mit vollem Schwung ins neue Jahr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:14 02.01.2018
Die 216 Teilnehmer beim Pönitzer Silvesterlauf trotzten gutgelaunt dem Regenwetter. Quelle: Fotos: Arne Jappe (2), M. Janke-Hansen
Anzeige
Ostholstein

Timmendorfs Tourismuschef Joachim Nitz zeigte sich am Dienstag mehr als zufrieden: „Der Ort war bis unters Dach voll.“ Es sei eine sehr schöne Stimmung gewesen, auch wenn sich einige vom Wetter hätten abschrecken lassen. „Alles ist friedlich geblieben, und es gab keine Verletzten, das ist das Wichtigste.“

Mit 97 Einsätzen war es für die Polizei in Ostholstein ein unruhiger Start ins Jahr 2018. In Timmendorfer Strand machten mehr als 10000 Besucher das Ostseebad erneut zur größten Partymeile. Auf Fehmarn erlitt ein Urlauber schwere Verletzungen, als ein Böller in seiner Hand explodierte.

In Ostholstein wurden 97 größere und kleinere Polizei-Einsätze registriert; im Jahr zuvor waren es 113. „Somit war die Silvesternacht keine ruhige, aber für einen Jahreswechsel auch keine ungewöhnliche Nacht“, teilte Polizeisprecher Stefan Muhtz mit. Die Polizei schätzt die Besucherzahlen für Grömitz auf 3000 Gäste, in Timmendorfer Strand seien es 10000 gewesen und in Travemünde um die 4000.

Laut Einsatzprotokoll wurden Silvester um 19.07 Uhr in Grömitz Personen gemeldet, die gezielt auf Möwen schossen. Um 20.41 Uhr wurde die Polizei gerufen, da Feiernde neben einem Reetdachhaus am Kellersee in Eutin Feuerwerkskörper abbrannten. Auf Fehmarn zog sich ein 31-jähriger Urlauber auf dem Campingplatz Wulfener Hals durch einen Feuerwerkskörper erhebliche Verletzungen an der rechten Hand zu. In Bad Schwartau und Oldenburg wurden nach 22 Uhr Briefkästen mit Böllern beschädigt. Gegen 23 Uhr zündete eine Jugendgruppe in Stockelsdorf in einer Glasflasche einen Böller. Die Splitter flogen auf geparkte Autos. Auch in Malente wurden Fahrzeuge beworfen. Kurz nach Mitternacht war ein 15-Jähriger in Neustadt bereits so volltrunken, dass er nicht ansprechbar gewesen ist. Die Liste der Polizei ließe sich beliebig fortsetzen . . .

Ganz anders die 216 Sportlichen, die sich um 9 Uhr zum 34. Silvesterlauf in Pönitz auf dem Gelände der Sportvereinigung getroffen hatten. Unter dem Motto „gemütlicher Jahresausklang ohne Leistungsdruck“ ging es gut gelaunt auf die Strecken von sieben und 14,5 Kilometern. „Es sind mehr Teilnehmer als im vorherigen Jahr“, sagte Organisator Reinhard Honerlage. Er ist seit einigen Jahren für die Planung des Laufs zuständig, bei der ihm viele helfende Hände bei der Anmeldung und auch auf der Laufstrecke zur Seite stehen. Nach dem Start haben Honerlage und sein Team nur kurz Zeit, denn schließlich müssen die Urkunden fertiggestellt werden. „Jeder Sportler erhält eine und bekommt eine Medaille und einen Berliner.“ Dieses Mal hatten sich die Organisatoren für die Medaille von einem früheren Motiv mit Läufern im Schnee inspirieren lassen. Angesichts des Wetters mit Regen bei fünf Grad Celsius Außentemperatur ein nostalgisches Andenken.

Arj, Jhw, Gjs

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das neue Jahr war keine zwölf Stunden alt, da begann der offizielle Neujahrsempfang der Stadt Neustadt. Rund 80 Vertreter von Vereinen, Kirchen sowie der Politik und einige wenige Bürger waren gekommen. In der Mensa der Lienau-Schule ergriff Bürgervorsteher Sönke Sela (CDU) das Wort.

01.02.2018

Das ist ein Umzug in einer Größenordnung, wie er nicht oft vorkommt. Mit 25000 Büchern, dazu Kalender, Hörbücher und Filme, ist die Buchhandlung Hoffmann aus der Eutiner Peterstraße in den Rosengarten umgesiedelt. Voraussichtlich im Herbst wird erneut eingepackt, dann geht es zurück.

02.01.2018

2017 war für Bettina Hagedorn (SPD) der fünfte Bundestagswahlkampf. Sie habe ihn so engagiert geführt, dass „keine Schippe drauf“ ging. Umso enttäuschender sei das Ergebnis für sie gewesen. Da war es auch kein Trost, dass ihr persönliches Ergebnis noch über dem Bundesschnitt lag.

02.01.2018
Anzeige