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Ostholstein Mobile Rad-Stellplätze zum Wochenmarkt
Lokales Ostholstein Mobile Rad-Stellplätze zum Wochenmarkt
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21:26 26.06.2013
Von Christina Düvell-Veen
Eutins Bauamtsleiter Bernd Rubelt (rechts) präsentierte gestern die neuen mobilen Rad-Stellplätze am Wochenmarkt. Quelle: Foto: Christina Düvell-Veen
Eutin

Alle waren sich einig. „Das ist erst der Anfang“, sagten übereinstimmend Vertreter der Stadt sowie Mitglieder der „Initiative fahrradfreundliches Eutin“ gestern bei der Präsentation von mobilen Rad-Stellplätzen für Wochenmarktbesucher. In einem eingezäunten, etwa 50 Quadratmeter großen Areal, können jeweils mittwochs und sonnabends zwischen 7.30 und 13 Uhr Fahrräder abgestellt werden. Die Anregung dazu gab Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz (CDU). Auch er hatte immer wieder beobachtet, dass Radfahrer vor ihrem Besuch des Wochenmarktes die Zweiräder kreuz und quer im Stadtgebiet abstellen. Und Marktsprecher Sven Bössow klagte: „Obwohl es Hinweisschilder gibt, die das verbieten, beobachten wir immer wieder Marktbesucher, die ihre Räder durch die Stände schieben.“

Alles das soll nun der Vergangenheit angehören. Die mobilen Abstellplätze liegen direkt vor dem Rathaus. „Das ist zwar keine perfekte, aber eine schnelle Lösung“, äußerte sich Bauamtsleiter Bernd Rubelt. Im Rahmen der Stadtsanierung werde es noch einen Wettbewerb geben, aus dem die beste Lösung für die vielen Nutzungsansprüche von Radlern hervorgehen soll. In zwei bis drei Jahren, so seine Vorstellung, wird es dann eine endgültige bauliche Lösung für abzustellende Räder geben.

„Das hier ist ein tolles Signal an alle Radfahrer, die zum Einkaufen in die Stadt fahren wollen“, äußerte sich Jens Rose-Zeuner, Sprecher der Fahrrad-Initiative. Wer mit dem Rad zum Einkaufen fahre, fahre nun einmal nicht nach Raisdorf, sondern bleibe in Eutin.

Er sieht auch den Einzelhandel in der Stadt gefordert. Die Händler könnten mit den Radfahrern neue Zielgruppen ansprechen und als Kunden gewinnen sowie die bestehende Kundschaft stabilisieren.

Radelnde Käufer seien aber auf adäquate Abstellanlagen angewiesen. Diese sollten sich in der Nähe der Geschäfte befinden, standfest, einsehbar, beleuchtet und möglichst auch überdacht sein.

Einzelhändler hätten die Möglichkeit, in Eigenregie Parkmöglichkeiten vor dem eigenen Geschäft anzubieten.

Zur jetzt präsentierten Stellplatzanlage lieferten die Verantwortlichen noch einen warnenden Hinweis mit: „Räder auf keinen Fall an die Gitter anschließen.“ Es könnte zu unschönen Szenen kommen, wenn die Absperrungen mittags abtransportiert werden und die Räder immer noch daran befestigt sind.

Christina Düvell-Veen

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