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Ostholstein Morgen große Ausbildungs-Messe
Lokales Ostholstein Morgen große Ausbildungs-Messe
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20:18 24.09.2013
Die Koch-Azubis Dominique Bartholome (rechts) und Ann-Kristin Muss (links) mit ihrem Ausbilder Enrico Treutler in Weissenhäuser Strand. Fotos (3): Gunter Lothert

Fast 60 Betriebe präsentieren sich morgen auf der Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region. Mehr als 80 Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Handel, Handwerk, Hotel- und Gastronomie, Industrie und Wirtschaft werden vorgestellt. „Ohne fundierte Informationen über die Anforderungen der Ausbildungsbetriebe sowie die eigenen Interessen und Stärken kann keine gute Berufswahl getroffen werden“, sagt Wolfgang Werner, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Lübeck. Deshalb habe die Agentur bereits zum vierten Mal die kreisweite Ausbildungsmesse in Oldenburg organisiert. „Für die künftigen Auszubildenden bietet sich die Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre Kontakte zu Betrieben zu knüpfen“, sagt Werner.

Gleichzeitig rät Werner den Jugendlichen, sich neben dem Wunschberuf auch über Alternativen zu informieren. „Der Ausbildungsmarkt in Ostholstein bietet ausgezeichnete Möglichkeiten“, sagt Werner. Oft konzentrieren sich Jugendliche nur auf einen Wunschberuf oder wissen nicht, dass bereits durch den Abschluss einer Ausbildung ein höherer Schulabschluss erreicht werden könne. „Daher sollten junge Menschen und ihre Eltern bei der regionalen Ausbildungsmesse vorbeischauen“, ergänzt Werner. Insgesamt gebe es in der Region 140 unterschiedliche Ausbildungsberufe, bundesweit sogar 350.

Doch die Jahre, in denen die Betriebe aus einer Vielzahl von Bewerbern auswählen konnten, seien laut Arbeitsagentur vorbei. „Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich deutlich gewandelt und die Besetzung von Ausbildungsstellen wird für Unternehmen zunehmend schwieriger“, erläutert Agentur- Chef Werner. Umso wichtiger sei es für die Betriebe daher, bei ihren Personalentscheidungen auch jungen Leuten eine Chance zu geben, die auf den ersten Blick nicht ihren Erwartungen entsprächen. Jeder habe ein Talent und werde gebraucht. Dabei stehe die Arbeitsagentur mit ausbildungsbegleitenden Hilfen und anderen Förderprogrammen bereit. hm

Öffnungszeiten der Messe sind am Donnerstag, 25. September, 8.30 bis 15.30 Uhr in der Beruflichen Schule in Oldenburg, Kremsdorfer Weg 31.

Über eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme in die Lehre
Der 20-jährige Hausmeisterhelfer-Lehrling Stephan Krohn ist dank der guten Kontakte von Olaf Stinski, Leiter der Kurpark Residenz Haffkrug, zum Bugenhagen Bildungswerk in Timmendorfer Strand zu seiner Lehrstelle gekommen. Stephan Krohn lebte im SOS-Kinderdorf Lütjenburg und machte dort auch seinen Förderschulabschluss. Über eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme in Plön kam er zum Bugenhagen Bildungswerk. Seine Lehrstelle als Hausmeisterhelfer fand er in Haffkrug. Der theoretische Teil seiner Ausbildung findet in Timmendorfer Strand statt, der praktische in Haffkrug. Er wohnt im Bugenhagen-Internat und pendelt an den Tagen der praktischen Ausbildung per Fahrrad zur Kurpark Residenz. Hier ist einer seiner Ausbilder Hausmeister Nils Nadler. Im Augenblick wird er in der Gas- und Wasserinstallation ausgebildet. Zweiter Ausbilder ist Betriebsmaler Andre Ahrens. gl
In der Großküche macht ihnen die Lehre richtig Spaß
Auf ihren als „exzellent“ ausgezeichneten Betrieb seien auch die Azubis stolz, sagt die Ausbildungsleiterin des Ferienzentrums Weissenhäuser Strand, Birgitt Soost.

Als Koch-Lehrling hat gerade Dominique Bartholome (23) begonnen. Sie hatte ihren Hauptschulabschluss gemacht und dann die Grone-Berufsschule besucht. Sie bewarb sich in Weissenhaus und wurde angenommen. Ihr macht die Lehre richtig Spaß, sagt sie. Ann-Kristin Muss (22) schließt ihre Ausbildung in einem halben Jahr ab. Sie hatte nach ihrem Hauptschulabschluss mehrere Ausbildungen begonnen, zum Beispiel zur Restaurantfachfrau. Dann bewarb sie sich in Weissenhaus und freut sich nun auf ihren Abschluss. Der für beide zuständige Ausbilder ist der Küchenchef vom Strand-Hotel, Enrico Treutler. Birgitt Soost wird bei der Messe gezielt neue Auszubildende suchen. gl

Auch mit 27 Jahren ist eine Umschulung kein Problem
Denis Fritsch (27) freut sich über seinen Ausbildungsplatz bei Wilfried Möller von der Elektro-Möller GmbH in Hansühn. Er ist Umschüler und startete seine Ausbildung in Hansühn am 1. September 2012.

Nach dem Abschluss an der Hauptschule hatte Denis Fritsch 2001 eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker im Autohaus Wilhelm begonnen. Nach dem Abschluss 2005 ging er zur Bundeswehr und arbeitete dann mit Zeitverträgen. Er kam mit Möller ins Gespräch und begann mit einem Praktikum in Hansühn. Schnell zeigten sich seine Stärken und er konnte ab September 2012 mit dem praktischen Teil der Umschulung beginnen. „Mir macht die Ausbildung Spaß“, sagt Denis Fritsch. Der theoretische Part läuft in der Berufsschule Oldenburg. Da der 27-Jährige schon einen Beruf erlernt hatte, wird ihm ein Drittel der Ausbildungszeit zum Elektriker erlassen. Anfang 2015 will er seinen Abschluss machen. gl

LN

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