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Ostholstein Müllheizkraftwerk: SPD will Bürgerinformation
Lokales Ostholstein Müllheizkraftwerk: SPD will Bürgerinformation
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20:10 27.01.2018
Neustadt

. Das Neustädter Müllheizkraftwerk steht immer wieder in der Kritik. Als es nun im Bauausschuss um den Bebauungsplan Nummer 80 ging, in dem sich die Anlage befindet, entwickelte sich eine Diskussion: Dr. Klaus Günther Dalke (BGN) unterstellte dabei Nicole Buschermöhle, Sprecherin des Zweckverbands Ostholstein, in einem LN-Bericht am 15. Dezember die Unwahrheit gesagt zu haben. In dem Artikel zitierten die LN Buschermöhle wie folgt: „Es sind weiterhin weder Erweiterungs- oder Ausbaumaßnahmen auf dem Gelände des Müllheizkraftwerkes oder der weiteren Fläche zur Abfallentsorgung und -verwertung in Neustadt noch eine Kapazitätserweiterung des Müllbunkers geplant.“

Misstrauen hegen auch die Grünen-Vertreter Willy Heckel und Dr. Michael Böckenhauer. Man müsse nicht alles glauben, was der ZVO mitteile. Böckenhauer sagte er habe gehört, dass ein größerer Kran eingesetzt und das Gebäude erhöht werden solle. Ob dies stimme, wisse er nicht.

Auch wurde diskutiert, eine Einwohnerversammlung durchzuführen. Diesen Punkt griff die SPD auf. In einem den LN vorliegenden Dokument beantragt die Fraktion eine öffentliche Bürgerinformation zum Thema. Der Antrag soll laut Erwin Wichelmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, bei der nächsten Bauausschusssitzung eingereicht werden. Die Veranstaltung – die auch schon von Vertretern anderer Fraktionen angeregt wurde – könnte von der Stadt als Podiumsdiskussion mit Vertretern des ZVO, des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie vom BUND durchgeführt werden. Auch sei eine Diskussion mit den genannten Akteuren und betroffenen Bürgern im Rahmen einer Bauausschusssitzung denkbar. Ziel sei es, mögliche Ängste und Unsicherheiten durch Aufklärung abzubauen.

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