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Ostholstein Nach Unfall: Petition für einen Gedenkstein
Lokales Ostholstein Nach Unfall: Petition für einen Gedenkstein
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Bei Facebook äußerte der Vater seinen Unmut und veröffentlichte dieses Foto. Quelle: Screenshot Facebook
Heiligenhafen

Der Vater möchte an der Unfallstelle dauerhaft einen Gedenkstein platzieren. Mit seinem Anliegen wandte er sich an Bürgermeister Heiko Müller (parteilos), bekam aber keine Zustimmung. Verärgert darüber postete der Vater bei Facebook in der „Heiligenhafen Gruppe“ seinen Unmut – und erhielt dafür große Zustimmung. Es wurde sogar eine Petition gestartet, für die es bis gestern Mittag mehr als 2800 Unterschriften gab.

Viel Kritik musste sich in diesem Zuge Bürgermeister Müller gefallen lassen. An der Online-Aktion beteiligten sich auch Stadtvertreter. Müller erklärte gegenüber den LN: „Ich weiß um die Tragik des Unfalls. Ich fühle auch mit den Eltern. Aber ich bin nicht der richtige Ansprechpartner hierfür.“ Dies habe er dem Vater auch so mitgeteilt. „Es steht aber der Stadtvertretung frei, einen Beschluss für diesen Einzelfall herbeizuführen und so das Aufstellen eines Gedenksteines zu erlauben“, erläutert Müller.

Er sagt aber auch, dass im Zuge einer Gleichbehandlung dann auch bei anderen tragischen Vorfällen ähnlich zu entscheiden sei. Eine ältere Dame war vergangenes Jahr bei einem Verkehrsunfall ebenfalls gestorben.
Die Staatsanwaltschaft Lübeck ermittelt derweil wie immer in solchen Fällen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen die Fahrerin des Pkw, von dem das Kind erfasst wurde. Ein Ergebnis soll in sechs bis acht Wochen vorliegen.

pm

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