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Ostholstein Nachwuchs aus dem gesamten Land zeigt vollen Einsatz für begehrte Leistungsspange
Lokales Ostholstein Nachwuchs aus dem gesamten Land zeigt vollen Einsatz für begehrte Leistungsspange
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21:13 19.09.2016
Wie Nicklas Löttgen (r.) erhielten fünf weitere Ahrensböker die Leistungsspange aus den Händen von Carsten Rauschenberg (l.). Quelle: Jabs

Sie gilt als der „Gesellenbrief“ des Feuerwehrnachwuchses und will mit Können und Motivation errungen sein: Die Leistungsspange der Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Schritt in der Ausbildung für den aktiven Dienst. 17 Jugendgruppen aus ganz Schleswig-Holstein waren am Sonntag in Malente auf dem Sportplatz an der Schule an den Auewiesen angetreten, um ihr Leistungsvermögen in Kugelstoßen, Staffellauf, der Demonstration eines Löschangriffs, im Auslegen einer Schlauchleitung als „Schnelligkeitsübung“ und bei der Beantwortung von Prüfungsfragen unter Beweis zu stellen. Aus dem Kreis Ostholstein hatten sich Ahrensbök, Eutin, Lensahn/Manhagen und Pansdorf/Sereetz angemeldet.

Neun Leute stark muss eine Mannschaft sein, das entspricht einer taktischen Einheit. Ortswehren können miteinander kooperieren, um diese Größe zu erreichen. Eine Partnerschaft, die zwischen Sereetz und Pansdorf bestens funktioniert. „Stolz und kaputt“ erwarteten die Schützlinge von Kai Schikorr (Jugendwart Pansdorf) und Jan Behncke (Jugendwart Sereetz) nach fünf Stunden die Übergabe der Leistungsspange. Aufgeregt seien sie vor allem vor den sportlichen Aufgaben gewesen, berichteten die Jungen. Die 1500-Meter-Strecke darf frei auf die Teammitglieder aufgeteilt werden: „Da kommt es auch darauf an, so abzuwägen, dass am Ende die Mannschaft gewinnt“, erklärte Schikorr. Schwierigkeiten, die Teenager für die intensive Vorbereitung zu motivieren, habe es nicht gegeben: „Man will das dann auch schaffen“, beschreibt etwa Kevin den Antrieb.

Die Prüfung zur Leistungsspange ersetzt einen Teil der Truppmannausbildung und ist Voraussetzung für Beförderungen innerhalb der aktiven Wehr nach erfolgtem Übertritt. Am Ende des anstrengenden Tages steht dann das erfreuliche Ergebnis, dass alle die Voraussetzungen erfüllt haben. Und so werden die Auszeichnungen unter dem Beifall der Mitstreiter an das Revers der Uniform geheftet.

Die Eutiner können die angestrebten sechs Leistungsspangen mit nach Hause nehmen. Entsprechend zufrieden lächelt Jugendwart Timo Jurkschat. „Die Zeit der strammen Vorbereitung ist auch für Jugendwarte und Betreuer eine zusätzliche Belastung. Man kann da realistisch von ungefähr einem Vierteljahr ausgehen“, hat Kreis-Jugendfeuerwehrwart Hartmut Junge zuvor dargelegt.

aj

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