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Ostholstein Nachwuchs für Kabelhorster Wehr
Lokales Ostholstein Nachwuchs für Kabelhorster Wehr
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20:10 15.10.2015
Der Kabelhorster Wehrführer Niels Kripke mit Tochter und Neuzugang Stina Kripke sowie den Geehrten Axel Rohde, Martin Geißler und Udo Kock (v. l.). Quelle: Irene Burow
Kabelhorst

Zuwachs für die Kabelhorster Wehr: Die 20 Mitglieder freuen sich über weibliche Verstärkung. Ab sofort ist Stina Kripke mit im Team. Sie ist am Mittwochabend in der Gemeindevertretung vorgestellt worden. Als Tochter des Wehrführers liegt der Schritt zwar nahe, dennoch: „Wir freuen uns über jeden einzelnen“, sagte Wehrführer Niels Kripke.

Zwei weitere Jugendliche seien auf bestem Wege, eingekleidet zu werden. Gleichzeitig ehrte er die Jubilare Axel Rohde für 30 Jahre Zugehörigkeit sowie Udo Kock und Martin Geißler, die 20 Jahre bei der Wehr sind. Für jeden fand er sehr persönliche Worte.

Seinen Dank sprach Kripke auch der Gemeinde aus. So wurden erst kürzlich neue Helme angeschafft. „Auch wenn wir damit aussehen wie Teletubbies“, scherzte er, „das ist der neueste Stand, der auf dem Markt zu haben ist.“ Den Zuhörern erklärte er, dass ab diesem Jahr regelmäßig Ehrungen des Amtes stattfinden. „Damit die Leute auch sehen, wer für sie da ist.“ Das gilt für den Eintritt in die aktive Wehr und für besondere Dienstjubiläen. Dabei werden vom Amt Gutscheine vergeben, als Werbung und Ansporn. „Es lohnt sich also. Es lohnt sich sowieso“, warb Kripke. „ Dann können wir alle etwas ruhiger schlafen.“

Bilanz gezogen wurde im Gemeinderat auch aus dem veranstalteten Feuerwehr-Kinderfest und der Nachtwanderung, die nach vielen Jahren wiederbelebt worden ist. Beides sei gut angekommen, so dass im kommenden Jahr Wiederholungen nichts im Wege stehe, sagte der Sozialausschussvorsitzende Sven Prüss (SPD).

Grundsätzlich hat das Gremium außerdem zugestimmt, den glasfaserbasierten Ausbau des Internets durch den Zweckverband Ostholstein (ZVO) voranzutreiben. Entgegen der Meinung der Bevölkerung: Denn die meisten Kabelhorster sind nicht bereit, viel mehr Geld für ihren Internetanschluss aufzubringen. Das hat eine Umfrage im Ort ergeben. 136 Haushalte wurden befragt. Nur ein Viertel der Menschen würde einer leichten Kostensteigerung zustimmen. Das liege an der unterschiedlich guten Versorgung, erklärte Anwohner Gerhard Roocks, der die Fragebögen ausgewertet hat. So seien der südliche Teil von Kabelhorst und der Ortsteil Schwienkuhl relativ gut versorgt, also mit schnellem Netz, Grünbek und die Straße Elkensteert weniger gut. „Viele brauchen nicht zwingend etwas besseres“, sagte Roocks.

Aus seiner Sicht sei der glasfaserbasierte Ausbau die längste und teuerste Variante. „Andere Wege sind vielleicht für die nächsten zehn Jahre ausreichend. Wir wissen aber noch gar nicht, was in 30 oder 40 Jahren los ist. Da ist die Technik des ZVO sicher die bessere“, meinte Gemeindevertreter Bernd Kripke (SPD). Mit der Abstimmung sei jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen, der eigenständigen Sparte des ZVO tatsächlich beizutreten, erklärte Bürgermeister Hartmut Poetzel (SPD). Die Gemeinde halte lediglich einen Fuß in der Tür. Die optimalste Variante für Kabelhorst müsse erst noch erarbeitet werden.

„Die optimalste Variante für den Internetausbau muss noch erarbeitet werden.“
Hartmut Poetzel, Bürgermeister

Irene Burow

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