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„Nein“ zur Rennstrecke Lütjenburger Weg

Heiligenhafen „Nein“ zur Rennstrecke Lütjenburger Weg

Das Raserproblem im Lütjenburger Weg ist bekannt, doch noch hat die Politik weder auf Stadt- noch auf Kreisebene eine Lösung parat.

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„Freiwillig 30 wegen uns“ lautet der Slogan dieser Kinder vom Lütjenburger Weg (v. l.): Moritz (3 Jahre), Elina (2), Jule (4), Bella (3), Josephine (12), Laurin (8) und Arne (2). Insgesamt leben 20 Kinder an der „Raserstraße“ am Ortsausgang Heiligenhafens.

Quelle: Foto: Peter Mantik

Heiligenhafen. Das Raserproblem im Lütjenburger Weg ist bekannt, doch noch hat die Politik weder auf Stadt- noch auf Kreisebene eine Lösung parat. Daher nehmen die Anwohner im Bereich zwischen Dazendorfer Weg und Röschkamp, wo etwa 20 Kinder leben, die Dinge selbst in die Hand. Jüngstes Beispiel sind die drei großen Transparente, die an der Straße aufgehängt wurden:

„Achtung Kinder! Freiwillig Tempo 30“.

Vater Sascha Dreizner hat bereits zur Stadt und auch zum Kreis Ostholstein Kontakt aufgenommen. Doch da die politischen Gremien längst nicht so schnell sind wie die Autofahrer, galt es nun selbst zu handeln. „Es geht uns vor allem natürlich um die Sicherheit unserer Kinder. Außerdem handelt es sich hier um einen Schulweg, der stark frequentiert ist.“ Der Verkehrsunfall vom 16. August, als ein Pkw wie berichtet in eine Mauer raste und zum Glück niemand zu Schaden kam, sei ein Weckruf gewesen. Dreizner: „Wir wollten nicht warten, bis Kinder an einem Unfall beteiligt sind.“

So machten die Eltern auf ihr Problem aufmerksam und fanden auch prompt viele Fürsprecher. Die Idee der Plakate wurde geboren und das nötige Geld hierfür schnell gesammelt. Es beteiligten sich einige Firmen, aber auch eine Privatperson. Am Freitag wurden die Transparente aufgehängt und der Öffentlichkeit präsentiert.

Dr. Theresia Kleikamp von der Ameos Klinik erschien ebenfalls. Denn die Einrichtung stellte ihr Grundstück zur Verfügung, damit die drei Transparente überhaupt erst an der Straße aufgehängt werden konnten. Kleikamp erklärte: „Ich begrüße das Engagement der Eltern sehr und weiß auch von unseren Patienten, dass diese Straße gefährlich ist.“

pm

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