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Neubau fürs Scharbeutzer Zentrum

Scharbeutz Neubau fürs Scharbeutzer Zentrum

Mit dem geplanten Neubau im Zentrum von Scharbeutz, direkt hinter der Dünenmeile, haben sich die Mitglieder des Bauausschusses befasst. Trotz einiger Kritik segneten sie den Vorentwurf ab. Der Investor möchte noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen.

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So soll das neue Gebäude aussehen. Die weißen Linien rechts im Bild deuten einen großen Baum an, der erhalten bleiben soll. GRAFIK: R. KRANCHER, FOTO: LATZ

Scharbeutz. Eher unauffällig presst sich das rotverklinkerte Haus – zwei Stockwerke plus Dachgeschoss – an seinen großen Nachbarn. Gewiss, die Strandallee Nummer 135 in Scharbeutz, direkt hinter der Dünenmeile, ist keine Schönheit – dass einige Scharbeutzer das leer stehende Gebäude allerdings sogar als „Schandfleck“ bezeichnen, mag wohl eher an der hässlichen Betonwand dahinter liegen. Wie auch immer: Das Haus soll zugunsten eines deutlich höheren Neubaus abgerissen werden. Dazu gab es am Dienstag eine längere Diskussion im Bauausschuss, wo auch der Entwurf erneut vorgestellt wurde.

LN-Bild

Mit dem geplanten Neubau im Zentrum von Scharbeutz, direkt hinter der Dünenmeile, haben sich die Mitglieder des Bauausschusses befasst. Trotz einiger Kritik segneten sie den Vorentwurf ab. Der Investor möchte noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen.

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Nötig ist eine weitere Änderung des B-Plans, erläuterte Andreas Nagel vom Planungsbüro Ostholstein. Denn im Ursprungsplan für die Grundstücke Strandallee 135 und 136 sowie für einen Teil des benachbarten Kurparks ist noch die Baufläche für ein Tagungshotel samt Kurparksaal vorgesehen. Ein Vorhaben, das schon allein deshalb nicht mehr realisiert werden kann, weil das Grundstück Nummer 136 mittlerweile anderweitig bebaut ist. Auf dem Grundstück Nummer 135 will Investor Karl-Heinz Koch jetzt ein Gebäude mit vier Stockwerken plus Staffelgeschoss errichten lassen. Ins Erdgeschoss soll eine Ladenzeile, darüber sollen Eigentumswohnungen entstehen. Koch hat bereits die einstige „Bastei“ an der Promenade vom Architekten Roger Krancher umbauen lassen, in der inzwischen das Lokal „Heinrichs“ zu finden ist.

Architekt Krancher zeichnet auch für den Entwurf Strandallee 135 verantwortlich und präsentierte diesen im Ausschuss. Dabei musste er wiederholt auf die Fragen von Ausschuss-Mitglied Jörg Lohmann (WUB) eingehen, der sich zunächst am zweigeschossigen Parkdeck hinter dem Neubau störte. Schließlich aber wurde klar: Eine Parkebene ist eine Tiefgarage, die zweite liegt ebenerdig darüber. Lohmann wünschte zudem insgesamt „mehr Zurückhaltung, eine kleinere Dimension“ des Gebäudes, stieß dabei jedoch auf wenig Verständnis. „Der aktuelle B-Plan lässt eine deutlich massivere Bebauung zu“, mahnte Joerg Schimeck (SPD). „Wir sollten uns bemühen, diese Fläche mitten im Zentrum so schnell wie möglich zu beleben“, schloss sich Jürgen Brede (ebenfalls SPD) an.

Für den Neubau sind neben den vorhandenen knapp 900 Quadratmetern Grundstücksfläche weitere etwa 100 Quadratmeter jetziger Kurparkfläche – ein circa zwei Meter breiter und 50 Meter langer „Streifen“

– nötig, die der Investor von der Gemeinde kaufen möchte. Einige Bäume müssen weichen, auf Antrag der CDU soll jedoch im Kurpark Ersatz gepflanzt werden, eine besonders große Buche soll zudem stehen bleiben. Damit konnten sich die meisten Ausschuss-Mitglieder anfreunden und billigten mit neun Ja-Stimmen den Vorentwurf, gegen die Stimmen der WUB-Vertreter (zweimal Nein, eine Enthaltung). Nach Angaben des Architekten wird ein Baubeginn noch in diesem Jahr angepeilt.

Ebenfalls noch in diesem Jahr, sobald die Witterung es zulässt, soll der Bau des neuen Großparkplatzes am Hamburger Ring, nördlich der B 76 und westlich des sogenannten Womo-Hafens, starten. Dort sind 440 neue Pkw-Stellplätze geplant, für 1,2 bis 1,3 Millionen Euro. Darin nicht enthalten ist das Geld für eine Anbindung, also für einen Kreisel oder eine Ampel-Kreuzung. Weil nach längeren Debatten über die entsprechenden Kosten zunächst auf eine neue Anbindung verzichtet wird: Die Autofahrer sollen in einer „Testphase“ die Zufahrt zum Womo-Hafen sowie vermutlich eine provisorische Bau-Straße nutzen.

Von Sabine Latzel

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