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Ostholstein Neubau nach Großfeuer
Lokales Ostholstein Neubau nach Großfeuer
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16:50 26.09.2018
Knapp zwei Jahre nach dem Brand in Kellenhusen wird ein neuer Gastronomie-Betrieb gebaut. Bei der Grundsteinlegung packten Kathrin Hammerich, Christian Zeier, Gerda Hammerich, Uta Haase, Holger Hüttmann, Wilhelm Hammerich, Joachim Tappmeyer und Anja Koch mit an. Quelle: Sebastian Rosenkötter
Kellenhusen

Der Grundstein ist gelegt, der Keller fast fertig: Knapp zwei Jahre nach dem verheerenden Brand in einem Restaurant an der Kellenhusener Strandpromenade laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Auf diesen Moment haben Gerda und Wilhelm Hammerich lange gewartet. Projektleiter Joachim Tappmeyer spricht von einem langwierigen Genehmigungsverfahren, verzichtet bewusst auf weitere Ausführungen. Man wolle nach vorne blicken.

Bereits während der Saison 2019 sollen ein mediterranes Restaurant sowie ein Grillimbiss eröffnen. Pächter seien schon gefunden worden. „Beide Restaurants setzen auf frische und regionale Produkte und haben ganzjährig geöffnet“, teilt Tappmeyer mit. Zudem soll der Außenbereich des „Fässchens“ im angrenzenden Paulanergarten neu gestaltet werden. Sanitäranlagen, Kühl- und Lagerräume würden in den Neubau integriert.

Am 16. Oktober gegen 17.30 Uhr gingen die ersten Notrufe ein. Ursache des Feuers war ein technischer Defekt in der Küche. Quelle: Arne Jappe

Im Obergeschoss des 1,7 Millionen Euro teuren Neubaus wird eine Betreiberwohnung entstehen. Den Einzug sehnen Gerda und Wilhelm Hammerich herbei. Schließlich brannte Mitte Oktober 2016 nicht nur das Restaurant ab, sondern auch die Tanzbar „Blue“ sowie die Wohnung der Eigentümerfamilie. „Endlich bekommen wir unseren angestammten Wohnsitz wieder“, sagt Gerda Hammerich.

Knapp zwei Jahre nach dem Großbrand in Kellenhusen wird ein neuer Gastronomie-Betrieb an der Promenade gebaut. Quelle: Sebastian Rosenkötter

Bevor die Umzugskartons gepackt werden können, ist noch einiges zu tun. Zunächst einmal hoffen alle Beteiligten auf einen milden Winter und einen möglichst reibungslosen Bau. „Die Kellerdecke soll nächste Woche drin sein. Dann kann der Hochbau starten“, sagt Joachim Tappmeyer. Er hoffe, dass es keine Probleme mit Zulieferern gebe und die Betreiber noch etwas von der Saison 2019 mitnehmen könnten.

Sebastian Rosenkötter

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