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Ostholstein Neue Kirchen-Kita soll auch neuen Namen bekommen
Lokales Ostholstein Neue Kirchen-Kita soll auch neuen Namen bekommen
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10:43 08.03.2016

Die Synode des Kirchenkreises Ostholstein hat endgültig grünes Licht für den Neubau des Kindergartens im Eutiner Dr. Wittern Gang gegeben. Das Drei-Millionen-Projekt wird den dortigen Bischof-Wilhelm-Kieckbusch-Kindergarten der Kirchengemeinde Eutin ersetzen, der sanierungsbedürftig ist und abgerissen wird. Das neue Haus mit rund 110 Plätzen soll zudem die Kinder aus der Kamp-Kita mitaufnehmen und dann einen neuen Namen bekommen, mit dem Kinder etwas anfangen können. Der Grundsatzbeschluss für den Neubau war bereits auf der November-Synode gefallen. Damals stand jedoch noch der inzwischen abgesegnete Zuschuss von 800 000 Euro der Stadt Eutin aus. Auch Bau- und Finanzausschuss der Synode haben das Vorhaben noch einmal geprüft und befürwortet. Die Zustimmung der gestern in Pansdorf tagenden Synode war deshalb nur noch Formsache.

„Es wird ein neuer Kindergarten, und er soll er auch einen neuen Namen bekommen“, erläuterte der Eutiner Propst Peter Barz am Rande der Synode. Das habe zunächst einmal nichts mit dem früheren Bischof der einstigen Landeskirche Eutin zu tun. Anlass für die Neubenennung sei vielmehr die Tatsache, dass eine neue Einrichtung entsteht. „Aus zwei Kindergärten wird einer“, so Barz. Bei der Namenssuche sollen die Eltern miteingebunden werden. Erfahrungsgemäß laufe das auf einen Namen mit kindgemäßem Bezug hinaus. Bischof Kieckbusch war in Eutin sehr populär. Als Makel betrachten jedoch manche, dass er nach dem Krieg nationalsozialistisch gesinnte Pastoren einstellte. pet

LN

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