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Ostholstein Neue Technik für die Berufsschule in Eutin
Lokales Ostholstein Neue Technik für die Berufsschule in Eutin
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22:53 17.05.2018
Schüler, Lehrer sowie Vertreter der Innungen und der Firma Brötje zeigen die neuen Heiz- und Wasserbehandlungsgeräte. Quelle: Foto: Simon
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Eutin

Seit vielen Jahren arbeiten die Innungen für Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik Ostholstein und Plön schon eng mit der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin zusammen. Jetzt übergaben die Firmen Brötje und Grünbeck unter anderem hochwertige Heizgeräte mit Steuerungen und einem Solarpufferspeicherzentrum sowie verschiedene Wasserbehandlungsgeräte für ungefähr 25000 Euro der Berufsschule. Die Geräte ermöglichen es, den Schulunterricht noch praxisgerechter zu gestalten und die Schüler auf den heutigen Berufsalltag vorzubereiten. Denn „die Anfragen für Wasserfilter und Enthärtungsanlagen im privaten Bereich werden immer häufiger“, sagt Manfred Obieray, Obermeister der Innung Ostholstein. Die ungefähr 70 Lehrlinge im Bereich Anlagenmechanik profitieren von den neuen Geräten daher enorm. „So eine Ausstattung hat kaum eine Schule“, sagt Schulleiter Carsten Ingwertsen-Martensen erfreut. Die Lehrlinge müssten sowohl an älteren als auch an den neuesten Geräten fit sein, wenn sie im Berufsalltag erfolgreich sein wollten. „Und diese Bandbreite decken wir ab.“

Derzeit sind in nahezu allen Bereichen Lehrstellen unbesetzt, viele Betriebe suchen händeringend nach neuen Auszubildenen. Lutz Aschmann, Vertreter der Firma Brötje im technischen Außendienst, betont daher die Bedeutung guter und moderner Ausbildung. „Viele klagen im Handwerksbereich über Nachwuchsmangel“, sagt Lutz Aschmann. „Mit unserer Unterstützung zur Schaffung moderner und attraktiver Ausbildungsbedingungen versuchen wir, dem in Zusammenarbeit mit der Schule entgegenzuwirken.“ Bestätigt wird dies von Valentin Schönen, Schüler im zweiten Ausbildungsjahr an der Berufsschule: „Die Ausbildung in der Schule, gerade auch an diesen neuen Geräten, ermöglicht es uns, mit dem bestmöglichen Wissen in die Betriebe zu gehen.“ Dort ist der Umgang mit alten sowie neuen Geräten dann schon keine Herausforderung mehr. Denn „die Schüler können bei uns an einer großen Bandbreite von Geräten üben“, sagt Obieray. Dabei könne auch mal etwas schief oder gar kaputt gehen. „Was hier eine Lehre ist, wäre beim Kunden natürlich eine Katastrophe. Dem kann durch die Zurverfügungstellung der Geräte durch die Innungen entgegengewirkt werden.“

 mats

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