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Neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Eutin Neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen

2,9 Hektar groß ist die Gänseweide am Kleinen Eutiner See, die mit Knick, zwei Teichen, Steinhaufen und alten heimischen Obstbäumen Tieren wie der Haselmaus, Zauneidechsen ...

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Reinhard Sager (von links nach rechts), Carsten Burgdorf, Tanja Hemke (Schrobach-Stiftung) und Joachim Siebrecht vom Fachdienst Naturschutz gestern an der neuen Infotafel am Kleinen See in Eutin.

Quelle: Benthien

Eutin. 2,9 Hektar groß ist die Gänseweide am Kleinen Eutiner See, die mit Knick, zwei Teichen, Steinhaufen und alten heimischen Obstbäumen Tieren wie der Haselmaus, Zauneidechsen und Wildgänsen Rückzugsort und Lebensraum sein soll. Der Fachdienst Naturschutz vom Kreis Ostholstein hat den Ankauf der Fläche wie auch Maßnahmen, die bisherige Ackerfläche in extensives Weideland umzuwandeln, aus Ersatzgeldern finanziert. Die private Kurt-und-Erika-Schrobach-Stiftung mit Sitz in Schwentinental ist neue Eigentümerin der Weide. Um die Bewirtschaftung kümmert sich der Eutiner Verein Wasser-Otter-Mensch.

Landrat Reinhard Sager (CDU) weihte gestern eine Informationstafel am Wanderweg rund um den Kleinen See (Zugang von der Straße Am Kleinen See) ein. Sie erläutert Spaziergängern, wie hier Artenvielfalt ermöglicht werden soll: durch eingangs genannte strukturreiche Lebensräume und durch die Ansaat von heimischen Wildgräsern und -kräutern. Sie sollen auch Insekten, vor allem Bienen, anziehen.

Ab 2016 werden Robustrinder am Kleinen See weiden. Carsten Burgdorf vom Verein Wasser-Otter-Mensch steht bereits in Verhandlungen mit einem Pächter. Die Rinder halten das Gras kurz und schaffen so eine attraktive Nahrungsfläche für Wildgänse — die ihnen schmackhafter erscheinen soll als umliegende Ackerflächen.

Knapp 71000 Euro hat der Kreis Ostholstein in das Projekt Gänseweide gesteckt. Rund 100000 Euro nimmt er jährlich ein, wenn Vorhabenträger von Baumaßnahmen nicht den gesetzlich geforderten Ausgleich in der Natur herstellen. Statt der Aufwertungsmaßnahmen sind dann Ersatzgelder zu zahlen. Diese werden von der Unteren Naturschutzbehörde verwaltet und zweckgebunden für Naturschutzmaßnahmen verwendet. ben

LN

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