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Ostholstein Neuer Vorsteher: Hamer für Knoll
Lokales Ostholstein Neuer Vorsteher: Hamer für Knoll
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18:13 10.11.2017
„Wir müssen wieder Ruhe in den Verband bringen und vernünftig miteinander sprechen.Wilfried Hamer Vorsteher
Riepsdorf

Im „Mittelpunkt der Welt“ in Riepsdorf fiel die Entscheidung gegen 22 Uhr. 36 von 38 Ausschussmitgliedern hatten ihre Stimmen abgegeben und die acht Vorstände für die kommende Legislaturperiode ab dem 1. Januar 2018 für sechs Jahre gewählt. Die LN erfuhren vom Ergebnis der nichtöffentlichen Veranstaltung bereits via Kurznachricht um 22.45 Uhr. Es sei laut Aussage mehrerer Teilnehmer eine sachliche Sitzung ohne emotionale Aufreger gewesen.

Vorstandswahl beim Wasser- und Bodenverband Oldenburg: Vier alte Vorstandsmitglieder wurden nicht wiedergewählt. Darunter auch Vorsteher Dieter Knoll. Sein Nachfolger ist Wilfried Hamer, der 32 von 36 Stimmen erhielt. Erster Stellvertreter ist Jochen Langbehn.

Dieter Knoll nahm den Wahlabend sportlich. „Ich habe mir nichts vorzuwerfen, habe mich erneut angeboten.“ Dies sei Demokratie. Er kündigte bereits an, dass er für die Übergangszeit bis zum 31.

Dezember auch die vier neuen Vorstandsmitglieder in die Arbeit integrieren wolle, damit ein fließender Übergang zum 1. Januar gelinge. Dies sei selbstverständlich. Dieter Knoll arbeitete seit dem Jahr 2000 im Ausschuss mit, war zuletzt neun Jahre lang Vorsteher des Wasser- und Bodenverbandes Oldenburg.

Wilfried Hamer, der auch dem alten Vorstand angehörte, sieht seine vorrangige Aufgabe nun darin, wieder Ruhe in den Verband zu bringen. „Wir müssen wieder vernünftig miteinander sprechen“, sagte er.

Damit meint er auch den Gewässer- und Landschaftsverband (GuLV) für den Bereich Wagrien/Fehmarn, mit dem Knoll zuletzt nicht mehr kooperieren wollte.

Nachdem die Mitgliedergebühr von 2016 auf 2017 um circa 30 Prozent erhöht wurde, sei es das Ziel trotz angespannter Finanzlage, dass eine weitere Gebührenerhöhung für 2018 verhindert werde.

Jochen Langbehn, der neue erste Stellvertreter von Hamer, beschrieb die vorrangige Aufgabe des Wasser- und Bodenverbandes wie folgt: „Das Wasser vom Bungsberg und aus dem Oldenburger Graben soll bis in die Ostsee fließen.“ Knoll habe fachlich gute Arbeit geleistet und beispielsweise beim Schöpfwerk in Dahme dafür Sorge getragen, dass eine vierte Pumpe in Betrieb genommen wurde. Probleme habe es dagegen auf zwischenmenschlicher Ebene gegeben. Dies hatten in den vergangenen zwei Jahren immer mehr der insgesamt 8400 Mitglieder so gesehen. Das Gebiet des Verbandes hat eine Fläche von 25000 Hektar, verläuft grob im Dreieck Schönwalde, Dahme und Weissenhäuser Strand.

Dem neuen Vorstand gehören ab 1. Januar 2018 neben Hamer und Langbehn folgende Mitglieder an: Christian Herzog von Oldenburg (2. Stellvertreter), Bernd Wittern, Ulrich Bormann, Rüdiger Kuhlmann, Kai-Dieter Kölle sowie Johannes von Kleist-Schön.

Von Peter Mantik

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