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Ostholstein Neues Dach, neue Fassade: Göhler Sporthalle ist saniert
Lokales Ostholstein Neues Dach, neue Fassade: Göhler Sporthalle ist saniert
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20:43 04.08.2017
Thomas Bauer, Ralf Hoffmann, Architektin Nina Hiller und Holger Wildenau (Elektrofirma Timm aus Göhl, v.l.) vor der frisch gedämmten Fassade. Quelle: Fotos: Jen

Die energetische Sanierung der Göhler Sporthalle ist abgeschlossen. Insgesamt 242500 Euro hat die Gemeinde investiert, um unter anderem Fenster, Dach und Fassade zu erneuern. Vom Ergebnis „sind alle begeistert“, stellt Bürgermeister Thomas Bauer (BGG) jetzt erfreut fest.

242 000 Euro hat die Gemeinde in den energetischen Umbau investiert.

Vom Beschluss zur Umsetzung

Mitte 2016 hat die Göhler Gemeindevertretung die energetische Sanierung der Sporthalle angeschoben. Im Herbst wurde dann der endgültige Beschluss gefasst.

Die eigentlichen Arbeiten begannen im Mai, Mitte Juli war der Umbau beendet.

Anfang Mai hatte der Umbau begonnen, das Kinderfest Mitte Juli war die erste Veranstaltung in der „neuen“ Halle. „Sowohl der Zeitplan als auch das Budget wurden eingehalten“, berichtet Bauer zufrieden. Zwar hatte sich die Kostenschätzung bereits im Herbst 2016 von ursprünglich 137000 auf knapp 240000 Euro erhöht, nachdem sich herausgestellt hatte, dass für das neue Dach auch eine neue Unterkonstruktion hermusste (die LN berichteten). An der abschließenden Prognose habe sich jedoch nichts mehr geändert, so Bauer.

Die Sporthalle von 1974 entsprach vor den Arbeiten nicht mehr den aktuellen energetischen Standards. Jetzt wurde das einstige Flach- zum Satteldach umgebaut, eine Akustikdecke wurde eingezogen und die Beleuchtung auf LED umgerüstet. Wie die neue Decke wurde auch die Fassade auf der Längsseite des Gebäudes Richtung Sportplatz gedämmt. Die großen und schlecht isolierten Glasbausteine wurden dort durch neue Oberlichtfenster ersetzt. „Bei den Strom- und Heizkosten werden sich die Maßnahmen deutlich bemerkbar machen“, prognostiziert Ralf Hoffmann vom Zimmereibetrieb Walter Hoffmann aus Neustadt, der die Arbeiten in Göhl maßgeblich begleitet hat.

Die größte Herausforderung bei dem Projekt sei das Wetter gewesen, erzählt Hoffmann. „Wir mussten immerhin das komplette Dach entfernen“, erklärt er. Zwischendurch habe er ein wenig Angst gehabt, dass die provisorische Abdeckung dem heftigen Regen nicht standhalten würde – „zum Glück ist aber alles gut gegangen“.

Das neue Dach wurde jetzt so konstruiert, dass es an drei Seiten übersteht. Denn auch die übrigen drei Fassaden sollen wie die Sportplatz-Front noch gedämmt werden, erklärt Thomas Bauer. Damit dann nicht auch das Dach noch einmal angefasst werden müsse, sei die zusätzliche Verkleidung der Wände gleich mit einkalkuliert worden.

Direkt das Gesamtpaket abzuhandeln, sei schlicht zu teuer gewesen, erklärt der Bürgermeister. Schon so habe die Gemeinde einen Kredit über knapp 120000 Euro aufnehmen müssen, um das Vorhaben zu finanzieren. Wegen der günstigen Zinsen (0,05 Prozent zuzüglich Tilgungszuschuss) sei das aber zu verkraften.

Die weiteren Maßnahmen sollten zu gegebener Zeit nachgeholt werden, kündigt Bauer an. Die Verbesserung sei aber schon jetzt deutlich spürbar. „Es ist ein ganz anderes Raumgefühl“, schwärmt der Bürgermeister. Und weil die Decke jetzt 60 Zentimeter höher sei, prallten auch weniger Bälle dagegen. „Ich war ganz überrascht, wieviel das ausmacht“, so Bauer.

jen

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