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Ostholstein Neustadt: Die Kandidaten stellen sich vor
Lokales Ostholstein Neustadt: Die Kandidaten stellen sich vor
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20:32 25.01.2018
Die Kandidaten (v. l.) Verena Jeske, Mirko Spieckermann und Dr. Hans Marenbach stellten sich Neustädter Senioren vor. Quelle: Foto: Rosenkötter
Neustadt

Am 4. März soll in Neustadt ein Nachfolger für Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider (SPD) gewählt werden. Gestern Nachmittag stellten sich die drei Kandidaten bei einer Veranstaltung des Seniorenbeirates vor. Weit mehr als 120 Bürger kamen in das Gemeindehaus. Sie erlebten zunächst, wie sich jeder Bewerber etwa zehn Minuten präsentierte. Anschließend nutzten die Besucher die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen.

Dr. Hans Marenbach (parteilos, von der CDU unterstützt), fokussierte sich dabei auf sein bisheriges Leben. Der Wuppertaler (Nordrhein- Westfalen) erzählte von seiner Frau Anke, seinen zwei erwachsenen Töchtern und beruflichen Stationen. Unter anderem berichtete der 54-jährige Unternehmensberater von einem millionenschweren Streit in einem Pharmaunternehmen am Bodensee, den er habe schlichten können. Auch kündigte er an, Investoren und Fördermittel einzuwerben, kritisierte die Kostensteigerung des Stadtwerke-Neubaus und verteilte einen kleinen Seitenhieb auf Spieckermann.

Beide hatten sich bei der CDU-Fraktion vorgestellt. Die Partei habe sich für ihn entschieden, „da ich Wirtschaftskompetenz mitbringe“.

Mirko Spieckermann (44, parteilos) sprach von seiner Geburt im früheren Kreiskrankenhaus am Sandberger Weg, von seiner Kindheit in Rettin und seiner Arbeit bei der Stadt Neustadt. Dort war er unter anderem im Seemannsamt und bei der Stadtkasse tätig. Aktuell ist er beim Zweckverband Ostholstein beschäftigt (die LN berichteten). „Ich komme aus dem Bereich Verwaltung und kann mit Zahlen gut um“, betonte er. Da sein Herz an Neustadt hänge, wolle er sich als Bürgermeister einbringen. Der Erhalt des Bahnhofes sowie die Themen Mobilität, Barrierefreiheit und bezahlbares Wohnen seien ihm sehr wichtig.

Die in Stralsund geborene Verena Jeske (38, parteilos) ging nur kurz auf ihren Werdegang ein. Vielmehr erzählte sie aus ihrem Leben und verknüpfte dies mit Themen vieler Senioren. Sie erzählte von Peter, einem älteren Herren, der seit vier Jahren mit ihrer Familie (Mann, zwei Söhne) in einem Haus in Seevetal lebe. Dieser sei mit Mitte 60 krank geworden und habe nach langjähriger Selbstständigkeit vor dem Nichts gestanden. Dann sei er eingezogen und mittlerweile Ersatz-Opa. „Mit dieser Geschichte möchte ich sagen, dass wir alternative Wohnprojekte brauchen“, sagte sie. Ebenso wichtig sei bezahlbarer Wohnraum – auch für junge Menschen. Jeske kündigte an, Fördermittel, insbesondere EU-Mittel voll auszuschöpfen.

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