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Ostholstein Neustädter Geschichtswerkstatt erklärt das Ehrenmal am Heisterbusch
Lokales Ostholstein Neustädter Geschichtswerkstatt erklärt das Ehrenmal am Heisterbusch
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22:21 01.11.2013
In Akten und Zeitungsberichten fanden Norbert Kahl (v. l.), Sylvia Blankenburg, Wilhelm Lange und Hartmut Masurek die Infos. Quelle: ser
Neustadt

Die Mitglieder der Geschichtswerkstatt Neustadt haben die seit mehr als ein Jahr andauernde Diskussion um das Ehrenmal am Heisterbusch (die LN berichteten) zum Anlass genommen, die Historie des Bauwerkes und die damit zusammenhängende Gedenkkultur aufzuarbeiten. Gestern wurde die Ausstellung „Das Ehrenmal am Heisterbusch — Stein des Anstoßes?“ im „zeiTTor“-Museum eröffnet.

Sylvia Blankenburg, Mitglied der Geschichtswerkstatt, betonte, dass man sich auf die Entstehungsgeschichte des Ehrenmals konzentriert habe. Insbesondere Norbert Kahl habe allerhand Erkenntnisse dokumentiert und auf 40 Seiten festgehalten. Im Museum gibt es aber auch eine Kurzfassung, die aufgepeppt mit Bildern auf Stelltafeln zu sehen ist. Auch regte Blankenburg an, sich zeitgemäß mit dem Ehrenmal, das wohl eher ein Kriegerdenkmal sei, auseinanderzusetzen.

Insbesondere die Inschrift „Flamme empor“ steht seit Beginn der Diskussion in der Kritik. Es heißt, sie sei nicht mehr zeitgemäß. Als Reaktion hat die Stadt Neustadt beschlossen, eine erklärende Tafel an der Denkmalanlage aufzustellen.

Eines wird auf dieser jedoch nicht stehen: wer die Idee zur Inschrift hatte. „Das haben wir nicht herausgefunden“, so Blankenburg.

Die Ausstellung ist bis zum 22. November zu sehen. Geöffnet ist das Museum freitags von 15 bis 17 Uhr und sonnabends und sonntags von 14 bis 16 Uhr.

LN

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