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Noch viele Fragen und Wünsche zum Zob-Umbau

Eutin Noch viele Fragen und Wünsche zum Zob-Umbau

Eutiner Bauausschuss befasste sich mit der 2017 anstehenden Umgestaltung in der Bahnhofstraße.

Eutin. Die Stadtvertreter auf den aktuellen Stand bringen: Dafür war die Vorlage der Bauverwaltung für die Umgestaltung des Eutiner Zobs gedacht. An den Begriffen Vorentwurfs-, Entwurfsplanung und – dem standardmäßig vorgeschalteten Wort – Beschlussvorschlag erhitzten sich im Bauausschuss am Mittwoch dann aber die Gemüter. Und das heftig. „Wir sind gebranntes Kind, was Entwurf und Vorentwurf angeht“, bemerkte dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Rachfahl.

Den Druck aus dem Kessel nahm Bernd Ditscher (CDU), der in den Wortwechsel seiner Kollegen eine Sachfrage einwarf und so tatsächlich alle zum Thema zurückführte.

Der Zob (Zentraler Omnibus-Bahnhof) soll im kommenden Jahr für derzeit geschätzte 1,53 Millionen Euro umgebaut werden. Wie Karen Dyck vom Eutiner Bauamt erläuterte, sind acht Bushaltebuchten vorgesehen. Es gibt die Option, auf zehn zu erweitern. Gegenüber der jetzigen Lage muss der neue Busbahnhof Richtung Süden (Heinrich-Westphal-Straße) verschoben werden. Dadurch würde gegenüber der westlichen Peterstraße (Durchgang Protalis) ein Platz entstehen. Von dieser Fläche aus gesehen, ergebe sich wiederum eine Durchsicht zur Stadt. Damit würde der Isek-Vorgabe (klare Leitung der Fußgänger zur Innenstadt) Rechnung getragen. Für die Verschiebung des Zob müssen zuvor die beiden benachbarten Häuser abgerissen werden.

„Verkehrs- und Radwegekonzept kommen erst im September, wie vertragen sie sich mit dieser Planung?“, wollte Ditscher wissen. Sie sei lösungskonform mit dem Verkehrskonzept, versicherte Bauamtsleiter Bernd Rubelt. Die Ausschussvorsitzende Monika Obieray (Grüne) erachtete die Teil-Überdachung des Zob als sinnvoll, wünschte sich dafür aber eine Begrünung. Die beabsichtigte große gepflasterte Fläche empfand sie als „steril“. Kathrin Pitzner (CDU) wollte vor allem „kein Bollwerk“, und Matthias Rachfahl wies nochmals auf die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Planungen hin.

Welche Auswirkungen eine Einbahnstraße Albert-Mahlstedt-Straße auf den Zob haben kann, wird Thema weiterer Sitzungen sein. ben

LN

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