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Ostholstein OGT-Schüler kritisieren Busverkehr
Lokales Ostholstein OGT-Schüler kritisieren Busverkehr
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23:15 12.02.2016
Haltestelle nahe des OGT. Die Busse sollen oft überfüllt sein. Quelle: latz

Sind die Busverbindungen für die Schüler des Timmendorfer Ostsee-Gymnasiums (OGT) zu schlecht? Die Ergebnisse einer Umfrage zu diesem Thema standen im Sozialausschuss auf der Tagesordnung. 544 Schüler seien befragt worden, berichtete OGT-Mittelstufenleiter Gerhard Kappe — und hätten dabei über zahlreiche Mängel geklagt.

Dabei ging es um die Verbindungen von und nach Travemünde, Pönitz, Ratekau und Haffkrug. „Die Busse sind überfüllt, die Wartezeiten sind zu lang, und es gibt viele Verspätungen“, zählte Kappe die Hauptkritikpunkte auf. „Es besteht dringender Handlungsbedarf.“ Mit Blick auf die Standortsicherung seien auch für das OGT Schüler von außerhalb wichtig: „Je besser die Busanbindung, desto mehr Schüler bekommen wir.“ Zuständig für die Busverbindungen ist der Kreis. Die Umfrageergebnisse seien eine gute Grundlage, um dort weitere Gespräche zu führen, hieß es von Seiten der Ausschuss-Mitglieder.

Bei genannter Umfrage ging es zudem um die künftige Gestaltung des Südschulhofes des OGT. Diesbezüglich haben die Schüler diverse Ideen. Recht zügig könnte dabei wohl die „aktive Pause“ umgesetzt werden: Dafür müssten Bälle, „Jump-Sticks“, Reifen und Seile angeschafft werden, die Kosten lägen laut Schulsozialarbeiterin Alexa Urban bei etwa 1000 Euro. Teurer dürften mehr Begrünung, schattige Sitzgelegenheiten unterm Sonnensegel, musikalische Untermalung, ein Springbrunnen und Sonnenliegen werden. Was davon tatsächlich realisiert wird, steht allerdings noch nicht fest. Die OGT-Leitung will Ende Mai ein Konzept vorschlagen.

Beschlossen wurde jedoch die Erweiterung der evangelischen Kita in Timmendorfer Strand um eine altersgemischte Gruppe für 15 Kinder. Das sei nötig, um besonders Flüchtlingskindern Kita-Plätze anbieten zu können, hieß es. Eine „Containerlösung“ würde zwischen 100000 und 150000 Euro kosten, erklärte der zuständige Architekt. Geprüft werden sollen jetzt aber noch die Kosten für eine feste Bebauung. Die Kirchengemeinde selbst kann diese Erweiterung nicht bezahlen, deswegen müssten die Mittel in den Nachtragshaushalt der Gemeinde gestellt werden. Zum einen bietet die Kirche aber dafür eine Ausgleichsfläche von etwa 5000 Quadratmetern am Waldfriedhof an. Zum anderen winkt eine Förderung vom Bund von bis zu 75 Prozent.

Großes Lob gab‘s für Stephanie Scheel von der Gemeindebücherei — für ihren Einsatz und für die Entscheidung, bei der „Onleihe zwischen den Meeren“ für digitale Medien mitzumachen.

latz

• Im Internet:

www.onleihe.de/sh

LN

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