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Ostholstein OGT wird barrierefrei umgebaut, ETC bekommt Sicherheitsglas
Lokales Ostholstein OGT wird barrierefrei umgebaut, ETC bekommt Sicherheitsglas
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19:15 29.06.2016
„Aurelia-Kreisel“ (vielleicht nach dem Gattungsnamen der Ohrenqualle, „Aurelia aurita“) oder „China-Teller“ – wie wird der neue Kreisverkehr im Bereich Post- und Bergstraße mit dem auffälligen Stern in der Mitte denn nun im Volksmund genannt? Quelle: Fotos: S. Latzel

Keine gewaltigen Knüller, sondern mittlere und kleinere Themen aus dem Alltagsgeschäft hatten die Timmendorfer Gemeindevertreter bei ihrer jüngsten Sitzung am Dienstagabend abzuarbeiten. Was zügig über die Bühne ging, vielleicht mit Blick auf die anstehende Sommerpause.

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Timmendorfer Gemeindevertreter arbeiteten bunt gemixte Tagesordnung ab – Ruhezeit zwischen 13 und 15 Uhr gilt künftig nicht mehr für „Musikdarbietungen“.

„Die Fangnetze sind

nicht mehr zulässig.“ Aus der Vorlage zum ETC-Beschluss

Auf jeden Fall gibt es Geld – zum einen für das Ostsee-Gymnasium (OGT). Nachdem der Sozialausschuss den im Juli 2015 gefassten Beschluss eines Neubaus wieder gekippt hat, soll die Schule lediglich umgebaut und damit barrierefrei werden. Kurzfristig wurden deshalb 35000 Euro für eine Zufahrt für Rollstuhlfahrer bewilligt. Außerdem sollen in 2017 und 2018 insgesamt 400000 Euro für weitere Umbauten ausgegeben werden – für einen Fahrstuhl, Rampen und Treppenlifte sowie Handlauf-Beschriftungen für Blinde und Sehbehinderte. Freuen können sich offenbar auch die Lehrer am OGT: Nach jahrelangem Warten und Ringen soll tatsächlich das viel zu kleine Lehrerzimmer für 70000 Euro umgebaut und erweitert werden.

Zum anderen bekommt das Eissport- und Tenniscentrum (ETC), dessen Regie die Gemeinde – zunächst für ein Jahr – übernommen hat, für 67000 Euro ein zum Teil neues Bandensystem: Bruchsicheres Glas soll die Fangnetze hinter den Toren ersetzen. Das sei nötig, heißt es, um den Kriterienkatalog des Deutschen Eishockey-Bundes zu erfüllen, um wiederum mit dem Eishockeyverein EHCT 06 einen Vertrag für die kommende Saison aushandeln zu können.

Geld kommt aber auch wieder herein: Bürgermeisterin Hatice Kara (SPD) verwies auf die Förderzusage für die neuen Feuerwehrhäuser in Hemmelsdorf und Groß Timmendorf, für die es je 750000 Euro Fördergeld geben soll. In Hemmelsdorf soll für 1,3 Millionen Euro (inklusive Parkplatz), in Groß Timmendorf für 1,135 Millionen Euro ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden, und zwar eigentlich ab Herbst dieses Jahres. Das setzt allerdings voraus, dass der aktuelle Feuerwehrbedarfsplan noch beschlossen wird, der derzeit wegen interner Streitigkeiten innerhalb der Ortswehren auf Eis liegt.

Beschlossen wurde zudem, dass die Ruhezeit für „Musikdarbietungen“ zwischen 13 und 15 Uhr entfällt, da zahlreiche Veranstaltungen ganztägig stattfinden. Die Straßen im Niendorfer Neubaugebiet „Blumenkoppel“ sollen Margeriten-, Mohnblumen- und Kornblumenweg heißen. Heidi Döring überreichte der Gemeinde ein Bild ihres im April verstorbenen Mannes, des Malers Klaus Döring.

Außerdem kam die Frage auf, ob der neue Kreisel im Bereich Post- und Bergstraße im Volksmund „Aurelia-Kreisel“ oder „China-Teller“ genannt wird – aber das ist wohl einfach Geschmackssache.

latz

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