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Ostholstein Ochsenbäckchen und Sushi: Schlemmen unterm Zeltdach
Lokales Ostholstein Ochsenbäckchen und Sushi: Schlemmen unterm Zeltdach
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22:20 04.08.2016
Bei Peter Schrottka fließt der Champagner in Strömen. Zur Eröffnung der Lukullischen Meile flutete der Repräsentant des Hauses Moët-Hennessy die Champagnerpyramide. Quelle: Fotos: Peyronnet

Wenn die Gastronomen zu den Gästen kommen, ist Lukullische Meile in Timmendorfer Strand. Mit Sack und Pack, Herden, Tischen, Stühlen, Gläsern und Geschirr sind Restaurant- und Cafébetreiber aus Timmendorf und Niendorf für gut drei Tage in weiße Zelte rund um den Seepferdchenbrunnen in Timmendorfer Strand gezogen. Die Gäste dankten es ihnen bereits gestern, am ersten halben Tag, mit einem Ansturm auf die Plätze.

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Gastronomen haben für die Lukullische Meile in Timmendorfer Strand alles, was ein Restaurant braucht, nach draußen geschleppt – Noch drei Tage sind sie für ihre Gäste da.

Zuvor gab es eine besondere Eröffnungsaktion. Peter Schrottka, Repräsentant des Hauses Moët- Hennessy, war auf einer Plattform über dem Wasser des Brunnens auf eine Leiter gestiegen, um von hoch oben eine Gläserpyramide zu fluten – natürlich mit einem Champagner Moët & Chandon Impérial. Die Pyramide hielt, der Champagner perlte, die Zuschauer bekamen alle ein Glas zum Probieren. Ergänzt wurde die Eröffnungsschlemmerei durch eine Champagner-Torte aus dem Café Fitz, die nach dem Anschnitt ebenfalls ans Publikum verteilt wurde.

Jenseits von Champagner-Kaskaden und Sahnetorte bietet das Festival alles, was Appetit macht und lecker ist: Tartar vom gebeizten Lachs, Flammkuchen mit Sommertrüffel, Ochsenbäckchen, Kabeljau Sous-vide mit Nussbutter, Sushi vom Meister, Edel-Burger, feinste Cupcakes und bunte Cocktails. Das Restaurant „Orangerie“ aus dem Maritim-Seehotel kredenzt sogar ein komplettes Drei-Gänge-Menü

unterm weißen Zeltdach.

Für die Gastronomen bedeutet die Lukullischen Meile nicht nur Arbeit. Ihren Wert definiert Julia Hamester, Geschäftsführerin des noch nicht einmal eröffneten Restaurants „Horizont“ im Strandhotel Fontana. „Für uns ist es Werbung“, sagt sie. Die Lukullische Meile laufe bereits einige Jahren erfolgreich, werde gut beworben. „Hier können wir uns schon mal präsentieren.“ Wir, das sind in diesem Fall unter anderem ihr Ehemann Sebastian Hamester, der Küchenchef, und Sushi-Meister Ram Kaji Gosai aus Nepal.

Julia Hamester berichtet, dass die Resonanz in den ersten Minuten bereits gut war. „Wir haben einen schönen Stand bekommen. Und Sushi spricht eben viele Leute an.“

Über mangelnde Resonanz können sich auch die Gastronomen an den anderen Ständen nicht beklagen. An dem vom Café Fitz werden unablässig Crêpes gebacken, daneben geht ein Kaffee nach dem anderen über den Tresen, gerne mit einem leckeren Cupcake oder einem Dessert im Glas. Wobei, sagen die Damen vom Café Fitz, der klassische Filterkaffee noch lange nicht ausgedient hat. Etwa die Hälfte der Gäste verlange ihn.

Essen und Straßenkunst

Die Lukullische Meile ist noch bis Sonntag aufgebaut. Täglich von 11 bis 22 Uhr kann geschlemmt werden.

Walking Acts ergänzen das lukullische Angebot. Heute treten auf:   Wachmann Fiete auf dem Hochrad (12 bis 15 Uhr), Schön Stark Akrobatik (15 bis 18 Uhr) und Antonio Piretti (Gesang und Gitarre, 18 bis 22 Uhr). Morgen sind Jazz Banko Vladimirov   (12 bis 15 und 18 bis 22 Uhr) und   Zauberer Könneke (15 bis 18 Uhr) da.

Susanne Peyronnet

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