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Ostholstein Offendorf ist einfach nicht zu besiegen
Lokales Ostholstein Offendorf ist einfach nicht zu besiegen
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21:10 24.06.2013
Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Offendorf I hat es wieder einmal geschafft und ist der Rekordsieger bei den Hemmelsdorfer Mittsommernachtsspielen. Quelle: Fotos: Arms
Hemmelsdorf

In entspannter Atmosphäre wurde auf dem Hof von Horst Fick am Wochenende wieder das Hemmelsdorfer Mittsommernachtsfest gefeiert. Traditionell treten an diesem Tag verschiedene Mannschaften zu einem spielerischen Siebenkampf an. Zwölf Teams stellten die Feuerwehren aus den Gemeinden Scharbeutz, Timmendorfer Strand und Ratekau sowie ein Gemeinschaftsteam aus dem Alten Rathaus und Hemmelsdorf.

Trotz einiger neuer Spielvarianten stand zum wiederholten Male die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Offendorf I ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von den Kollegen der zweiten Mannschaft und den Teilnehmern aus Ovendorf. „Wir haben bei allen streng kontrolliert, aber trotzdem haben die Herren wieder den Sieg davongetragen“, sagte die Hemmelsdorfer Dorfvorsteherin Bärbel Rieger, die eine der Schiedsrichterinnen war, mit einem Schmunzeln. „Dann haben sie es sich ja wohl auch verdient“, konterte Tourismuschef Joachim Nitz, der beim Team „Altes Rathaus und Hemmelsdorf“ seine ersten Erfahrungen bei diesem Siebenkampf sammelte.

Nitz bestätigte, dass Bärbel Rieger es ganz genau genommen hat. „Wir konnten ihr beim Werfen mit den Pylonen keinen Punkt zusätzlich abluchsen“, sagte der Tourismuschef und dass ihm das Melken besonderen Spaß gebracht habe. „Da haben wir ein wenig bei der Niendorfer Feuerwehr abgeguckt und hatten am Ende 100 Milliliter mehr“, erzählte er zur Erheiterung des Publikums.

Allen Mannschaften, von Platz vier bis Platz 13, überreichte der Hemmelsdorfer Ortswehrführer Frank Miersen zur Erinnerung einen kleinen Pokal. Der große Pokal wird sich bis zum nächsten Jahr in Offendorf zu den zwei Exemplaren gesellen, die die Mannschaft für jeweils drei Siege hintereinander in den Vorjahren erhalten hatte. Bis auf einen „kleinen Ausrutscher“ im Jahr 2011, als die Timmendorfer den Sieg davontrugen, ist der Offendorfer Name seit 2009 schon wieder dreimal auf dem Pokal eingraviert, der vom damaligen Bürgermeister Volker Popp gestiftet wurde. Allerdings wird diese Auszeichnung als stetige Erinnerung an den verstorbenen Timmendorfer Bürgermeister ein Wanderpokal bleiben und nicht irgendwann in den Besitz eines Siegerteams übergehen. Die „RSH Party Tour“ mit Frontmann Volker Mitmann sorgte für die musikalische Stimmung nach den Spielen — bis am späten Abend dann doch noch der große Regen einsetzte. ab

LN

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