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Ostholstein Oldenburg wird weiter auf LED umgerüstet
Lokales Ostholstein Oldenburg wird weiter auf LED umgerüstet
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20:10 30.06.2017
Oldenburg

Die Oldenburger Stadtverordneten haben auf ihrer Versammlung am vergangenen Donnerstag den Startschuss für eine weitere Umrüstung der städtischen Straßenbeleuchtung auf LED-Technik gegeben. Schon in Kürze soll dann Bürgermeister Martin Voigt (parteilos) dem wirtschaftlichsten Anbieter den Auftrag dazu erteilen.

Für die Maßnahme wurden im Haushaltsplan der Stadt bereits Mittel in Höhe von 510000 Euro eingestellt. Die Notwendigkeit der Umrüstung bestehe nicht zuletzt angesichts steigender Stromkosten, erläuterte Burkhard Naß von der Verwaltung. Allerdings sei nur ein geringer Teil förderungswürdig, so dass die Stadt nur etwa 17500 Euro an Zuschuss erhalte. Dennoch würden sich laut Naß die Umrüstungskosten in wenigen Jahren amortisieren. Seit Beginn der ersten Maßnahmen 2012 hätten sich die Kilowattstunden fast halbiert, was wiederum den Finanzen zugute komme. Naß ergänzte:

„Wenn dann nun die nächste Phase abgeschlossen sein wird, haben wir 90 Prozent auf LED-Technik umgestellt und stehen so kurz vor dem Ziel.“ Es steigere auch das Sicherheitsgefühl, wenn alle Lampen strahlen würden und nicht wie bisher in einigen Bereichen manche Schaltkreise nachts ausgestellt werden, sagte Bürgervorsteherin Susanne Knees.

Auf der Sitzung im „Refektorium“, dem neuen Café im Wallmuseum, wurde auch endgültig beschlossen, dass – wie berichtet – das DRK über das noch laufende Schuljahr hinaus die Kinder der Offenen Ganztagsschule am Wasserquell aufgrund der Raumnot bis auf Weiteres zur Wagrienschule befördern soll. „Dies sei alternativlos“, betonte Knees. Für den geplanten Neubau an der Schule am Wasserquell soll der Architektenauftrag im Dezember erfolgen und im kommenden Frühjahr eine Kostenschätzung vorliegen.

Darüber hinaus wurde die Stellungsnahme der Stadt zum Abschlussbericht des Gemeindeprüfungsamtes für die Haushaltsjahre 2012 bis 2015 abgesegnet. „Der Bericht hatte 115 Seiten und wir konnten ihn zu 95 Prozent abarbeiten“, erläuterte Burkhard Knees. Einziger Wermutstropfen sei, dass die Grundstücke zu hoch bewertet waren und dies korrigiert werden musste. So sinke das Eigenkapital der Stadt um rund fünf Millionen Euro. „Wir sind aber insgesamt gut aufgestellt.“

mb

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