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Ostholstein Oldenburgs beste Seiten: Stadt lässt Imagefilm drehen
Lokales Ostholstein Oldenburgs beste Seiten: Stadt lässt Imagefilm drehen
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19:14 05.10.2016
Kaffeetrinken für die Kamera: Auf dem Pumpenplatz filmt das Duo der Bremer Produktionsfirma spontan gecastete Café-Besucher. Quelle: Fotos: Binder

Ein Werbefilm für Oldenburg: Die Stadt will ihre schönsten Seiten mit der Kamera einfangen. Die Bremer Firma Weser- Film-Produktion macht dafür auch heute noch Aufnahmen im Stadtgebiet, aus denen letztlich ein etwa fünf Minuten langer Imagefilm entstehen soll. Dieser soll dann nicht nur auf die städtische Homepage gestellt werden, sondern kann laut Kultour-Geschäftsführer Michael Kümmel – der das Projekt für die Stadt begleitet – auch jederzeit zu PR-Zwecken öffentlich vorgeführt werden. Finanziert wird das Projekt über Werbung.

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Kamerateam auch heute noch im Stadtgebiet unterwegs – Fünf Minuten langer Werbefilm soll im Internet gezeigt werden und Oldenburgs Bekanntheitsgrad steigern.

„Eine Website allein reicht nicht mehr.“Michael Kümmel,

Kultour GmbH

„Eigentlich wird’s ein Gruselfilm – darum bin ich dabei“, witzelt Kümmels Kollege Burkard Hübner. Er zählt zu den neuen Sternchen am Ostholsteiner Film-Himmel, wurde vom Fleck weg für die Rolle des kaffeetrinkenden Cafébesuchers engagiert. Mit ihm auf dem Pumpenplatz sitzen weitere Statisten, die ganz spontan gecastet wurden. Während die Gage (in Form von Getränken) schon auf dem Tisch steht, ist die Arbeit für die Darsteller allerdings noch nicht getan: Aus immer neuen Blickwinkeln richtet Detlev Niebuhr seine Kamera auf die Kaffeetafel, animiert die Darsteller zum Lächeln und erklärt ihnen, wie sie wann die Tasse abstellen sollen. „Gleich kriegen Sie noch ihren Text und dann geht’s erst richtig los“, scherzt Niebuhr – und sichert sich damit auch gleich die fröhlichen Gesichter für die nächste Einstellung.

Torsten Silbermann bringt derweil bereits seine Drohne in Position: Auch Luftaufnahmen sollen im Imagefilm zu sehen sein. Insgesamt drei Tage lang ist das Duo in Oldenburg im Einsatz. Material mit einer Gesamtlänge von mehreren Stunden wird dabei gesammelt, das später zusammengeschnitten und vertont wird.

Für die Stadt sei das Projekt kostenlos, berichtet Kultour-Chef Kümmel. Der Film finanziere sich über Werbeeinnahmen: Hiesige Unternehmen seien als Partner akquiriert worden; die entsprechenden Logos würden später in den Film eingebettet, erklärt Torsten Silbermann. Mit diesem Konzept drehe die Bremer Produktionsfirma Filme für Städte und Gemeinden in ganz Deutschland. Größe und Einwohnerzahl spielten dabei keine Rolle: Auch in Dresden hätten sie beispielsweise schon Aufnahmen gemacht – und jetzt seien sie eben in Oldenburg.

Zur großen Freude der Stadt, wie Michael Kümmel betont: „Das ist wirklich eine tolle Idee.“ Eine Internetseite allein „reicht heutzutage nicht mehr“, so der Oldenburger Veranstaltungsmanager. Mit einem Imagefilm könne sich die Stadt deutlich bessere Chancen ausrechnen, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und mehr Gäste anzulocken.

Mit welchen Orten und Besonderheiten sich Oldenburg im Film präsentiert, hat die Stadt mitentschieden: Das Drehbuch hat die Filmfirma mit den hiesigen Verantwortlichen abgestimmt. Neben der Innenstadt wurde bisher unter anderem auf dem Gelände des Wallmuseums und an der Johanniskirche gedreht. Wann das Ergebnis auf der Homepage zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. „Wir sind aber alle schon jetzt sehr gespannt“, sagt Michael Kümmel.

Jennifer Binder

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