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Lokales Ostholstein Oldenburgs virtuelles Fundbüro
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20:35 03.08.2017
Auch Fahrräder werden bei Andrea Seibold und Dennis Pieper abgegeben. Quelle: Foto: Jennifer Binder

Oldenburgs Fundbüro geht online: Die Stadt will Fundsachen künftig im Internet präsentieren, damit Einwohner verlorene Gegenstände einfacher wiederfinden können. Zum 15. August soll eine entsprechende Website mit Suchfunktion freigeschaltet werden (siehe Infotext).

Fundsachen im Internet

Das Online-Fundbüro geht nach Angaben der Oldenburger Stadtverwaltung zum 15. August an den Start. Es wird an die Homepage der Stadt (www.oldenburg-holstein.de) angebunden.

Schlüssel werden laut Mitarbeiterin Andrea Seibold am häufigsten abgegeben – und nur selten abgeholt. Sie werden nach einer gewissen Zeit vernichtet. Nicht abgeholte Gegenstände wie Fahrräder werden versteigert.

„Der Verlust von Wertgegenständen ist schon nervenaufreibend genug, die Suche danach zeitraubend“, sagt Oldenburgs Bürgermeister Martin Voigt (parteilos). Vom digitalen Fundbüro erhofft sich der Verwaltungschef eine Erleichterung für Betroffene: Fehlten plötzlich Haustürschlüssel, Handy oder Geldbeutel, könne schnell und ohne persönlichen Besuch im Rathaus eine Verlustanzeige aufgegeben werden. Umgekehrt soll es auch möglich sein, aufgefundene Gegenstände direkt übers Internet zu melden.

Im Online-Fundbüro werden die Fundsachen, die bei der Stadt abgegeben wurden, nach verschiedenen Kategorien sortiert und aufgelistet. Per Schlagwort können Betroffene dann das Archiv durchsuchen.

Auch der Fundort soll angegeben werden, um die Suche zu erleichtern. Bei einem „Treffer“ werde sich dann das Fundbüro mit dem Verlierer beziehungsweise Finder in Verbindung setzen, erklärt Bürgermeister Voigt.

Fotos von den jeweiligen Fundsachen sollen laut Dennis Pieper von der Verwaltung voraussichtlich allerdings nicht online gestellt werden. Anderenfalls bestehe die Gefahr, dass gerade teure Wertgegenstände plötzlich mehrere angebliche Eigentümer hätten, erklärt der stellvertretende Leiter des zuständigen Fachbereichs. Wenn jeder anhand eines Fotos den „verlorenen“ Gegenstand genau beschreiben könne, sei es unmöglich, nachzuvollziehen, wem er gehört.

Neben dem virtuellen Fundbüro will die Stadt bis Mitte August zudem einen Online-Wahlschein auf den Weg bringen. Über die Homepage der Stadt soll es möglich sein, diesen zu beantragen. Auf diese Weise könnten Wähler „noch direkter und mit weniger Zeitaufwand“ an die Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl am 24. September gelangen, erklärt Verwaltungschef Voigt.

Das Angebot soll es künftig für alle anstehenden Wahlen geben. Ein Wahlschein-Antrag kann künftig online ausgefüllt werden. Dazu wird neben den persönlichen Daten auch die persönliche Nummer des Wählerverzeichnisses benötigt. Sie wird jedem Wahlberechtigten mit der Wahlbenachrichtigung zugestellt.

Den Online-Antrag für den Wahlschein gibt es ab 15. August auf der Homepage der Stadt: www.oldenburg-holstein.de

jen

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