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Lokales Ostholstein Ostholstein gedenkt der Kriegsopfer
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21:16 14.11.2016
Am Ehrenmal an der Dorfkirche in Gleschendorf erinnerten Pastor Jörg Rasmussen (l.) und Volker Owerien, Bürgermeister der Gemeinde Scharbeutz, an die Opfer der beiden Weltkriege. FOTOS: BEKE ZILL

Die Freiwillige Feuerwehr Gleschendorf stand aufgereiht vor dem Ehrenmal an der Kirche, als Pastor Jörg Rasmussen, Volker Owerien, Bürgermeister von Scharbeutz, und Dorfvorsteher Kai Kahlke Kränze am Stein in Gedenken an die gefallenen Soldaten der Weltkriege und Opfer der Gewaltherrschaft niederlegten. Nicht nur in Ostholstein, in ganz Deutschland wurde am Volkstrauertag an Tod, Krieg, Gewalt, Vertreibung und Hass erinnert.

Volkstrauertag: Am Gleschendorfer Ehrenmal legte auch Bürgermeister Volker Owerien Kranz nieder.

Das Leid, das Soldaten, Männer, Frauen und Kinder erfahren haben, sei kaum vorstellbar, so Owerien. Der Volkstrauertag hätte vor dem Hintergrund der heutigen Krisen in der Welt für ihn eine unverändert große Bedeutung. Es zeige, welches Leid und welche Zerstörung Krieg mit sich bringe.

Mit Blick auf Terror und Gewalt beispielsweise in Syrien müsse die Hoffnung auf Frieden ungebrochen sein. „Deutschland und Europa haben gezeigt, dass es zur Aussöhnung kommen kann“, sagte er und dankte den Bürgern seiner Gemeinde, die gegen Fremdenhass und Intoleranz auftreten. Auch Rasmussen erinnerte zuvor im Gottesdienst an Krieg und Frieden im 20. Jahrhundert, aber auch heute. Er rückte in seiner Predigt das Erinnern an die gefallenen Opfer, die Barmherzigkeit Gottes, aber auch die Hoffnung in den Fokus. Hoffnung sei ein Geschenk und unverzichtbar, um dem Seufzen in der Welt eine Kraft entgegenzusetzen.

LN

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