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Ostholstein „Ostsee-Fehmarn-Bus“ soll die Bahn vertreten
Lokales Ostholstein „Ostsee-Fehmarn-Bus“ soll die Bahn vertreten
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18:32 12.05.2018
Wenn die neue Bahntrasse zur Beltquerung gebaut wird, müssen Fahrgäste vorübergehend auf Busse ausweichen. Quelle: Foto: Bodo Marks/dpa

Das jetzige Konzept sei „eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem vorherigen Vorschlag“, betonte Horst Weppler, Fachdienstleiter Regionale Planung bei der Kreisverwaltung, diese Woche in Oldenburg.

Dort wurde das Thema in den Runden Tischen Nord und Mitte – zwei von insgesamt vier regionalen Arbeitsgruppen für das Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung – besprochen; beide Gremien „begrüßen die Richtung, in die nun gedacht wird“.

Schnelle Verbindung über die Autobahn

Die aktuellen Pläne sehen laut Weppler eine schnelle Busverbindung mit wenigen Stopps über die Autobahn 1 von Lübeck bis Fehmarn vor. „Damit würden Fahrgäste fast die gleiche Zeit brauchen wie mit dem Zug“, so Weppler. Auch sollte die Busse voraussichtlich jede Stunde fahren – in dem „Takt, den wir später auch für die Bahn fordern“. Insofern sei „die Situation eigentlich positiv“, erläuterte der Fachbereichsleiter, „das ist eine sehr gute Verbindung“.

In den Kommunen sei das Konzept ebenfalls positiv aufgenommen worden. Zuletzt waren insbesondere auf Fehmarn Befürchtungen laut geworden, die Insel könne während der Bauarbeiten an der Trasse „abgeschnitten“ werden (die LN berichteten). Von den neuen Plänen seien nun jedoch „alle ziemlich begeistert“, versicherte Horst Weppler. Die Pläne kämen dem Forderungskatalog von Kreis und Kommunen „sehr entgegen“.

„Ostsee-Fehmarn-Bus“

statt Schienenersatzverkehr

Er kündigte an, das Ganze solle später auch nicht mehr als – oft negativ behafteter – Schienenersatzverkehr deklariert, sondern als „Ostsee-Fehmarn-Bus“ beworben werden. Der Name solle dem Projekt einen positiven Klang geben und entsprechend vermarktet werden.

Pläne wurden

positiv aufgenommen

Bei den Sitzungen der Runden Tische, in denen das Konzept vorgestellt wurde, wurden die aktuellen Überlegungen gut aufgenommen. Tenor: Man sei auf dem richtigen Weg. Die Mitglieder erklärten übereinstimmend, die Planung solle in ihrer jetzigen Form weitergeführt werden.

Außerdem ging es in den Arbeitsgruppen unter anderem erneut um die Trassenführung. Mitarbeiter der Bahn erläuterten den Mitgliedern der Runden Tische und diversen Zuschauern aus der Region, wo die Schiene in Zukunft voraussichtlich verläuft.

Das Dialogforum tagt das nächste Mal am Donnerstag, 5. Juli. Die öffentliche Sitzung beginnt um 16.30 Uhr im Oldenburger Gewerbezentrum in der Neustädter Straße.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.fehmarnbelt-dialogforum.de.

Von Jennifer Binder

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