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Ostholstein „Ostseekrabben“ läuten den Advent ein
Lokales Ostholstein „Ostseekrabben“ läuten den Advent ein
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22:03 28.11.2016
Das 35. Adventskonzert der „Ostseekrabben“ stand unter dem Motto „Musik geht um die Welt“. FOTOS: MARC R. HOFMANN
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Neustadt

Stilecht mit Feder-Stirnbändern und Strohhüten auf dem Kopf spielten die Musikerinnen und Musiker der „Ostseekrabben“ das Stück „In the Mood“ des amerikanischen Komponisten Glenn Miller. Das 35. Adventskonzert der Musiker in der Aula der Jacob-Lienau- Schule in Neustadt stand unter dem Motto „Musik geht um die Welt“. Entsprechend geschmückt war der Saal.

Der nächste Termin der „Ostseekrabben“

Die „Ostseekrabben“ geben noch ein weiteres Adventskonzert – und zwar am Sonntag, 11. Dezember, um 15 Uhr im „Hotel am Rathaus“ in Schönberg.

• Mehr Informationen unter www.ostseekrabben.de.

Flaggen aller Länder hingen an den Wänden, die Bühne war dekoriert mit mehreren Globen, dazu sorgte ein mit Notenschlüsseln verzierter Weihnachtsbaum für festliche Stimmung.

Mit den Minikrabben um Malte (11) und Alexander (13) begann die musikalische Reise, unterstützt von Orchesterleiterin Ulla Borchert und Margarita Rubinstein (15), die mittlerweile auch bei den Großen mitspielt. Sie nahmen das „Akkordeon on Tour“ (Gottfried Hummel), ehe Malte mit „An der Eck steit’n Jung mit’n Tüdelband“ von Paul Lincke die Gäste nach Hamburg führte. Die 320 Zuhörer im prall gefüllten Saal applaudierten kräftig. Überhaupt brauchte das Akkordeon-Orchester nicht lange, um sein Stammpublikum in den Bann zu ziehen. Bei Evergreens wie „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens oder dem Hit „Mamma Mia“ von Abba wurde ordentlich gefeiert.

Weitere Besonderheit des dreistimmig und in Begleitung eines Schlagzeugs arrangierten Orchesters: Die Spielerinnen und Spieler sorgten von Stück zu Stück für weitere Akzente, ob durch passende Accessoires wie Haarbänder und Tücher in den ungarischen Nationalfarben Rot, Weiß und Grün zu „Komm mit ins Ungarland“ von Emmerich Kálmán, die charmant auf Russisch angekündigte Weiterreise an die „Herrliche Wolga“ (Adolf Götz) durch Margarita Rubinstein oder die eingesetzten Kastagnetten zu „España Cañí“ von Pascual Marquina Narro.

Als Dankeschön für so viele Ideen und so viel Einsatz zum Wohle der Akkordeonmusik war zum Jubiläumskonzert extra die Landesvorsitzende des Deutschen Harmonika-Verbandes, Kirsten Burmeister, angereist. Sie ehrte unter anderem Ulla Borchert für ihr Engagement als Orchesterleitern seit Gründung der „Ostseekrabben“ und Elisabeth Keinki für ihren zehnjährigen Einsatz als Vorsitzende und Spielerin. Regina Skopyrla hielt noch eine Überraschungs-Laudatio auf ihre Schwester und Dirigentin Ulla, an deren Ende die Vereinsfreunde eine mit Notenschlüsseln verzierte Gartenlaterne und eine eigens für ihre Dirigentin aufgenommene CD überreichten. Im darauf enthaltenen Titel heißt es „Music was my first love“. Wie passend.

Marc R. Hofmann

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