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Ostholstein Panzer "Fuchs" steckt im Schlamm fest
Lokales Ostholstein Panzer "Fuchs" steckt im Schlamm fest
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22:08 24.02.2016
 In Höhe Braak ist ein Transportpanzer von der Straße abgekommen und hängt fest. Quelle: Susanne Peyronnet
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Braak

Ein paar Zentimeter mehr, und es wäre ein schwerer Fall gewesen. Dann wären die 22 Tonnen eine steile Böschung hinabgestürzt. So aber pflügte sich der „Fuchs“, ein Transportpanzer TPz 1A8 des Eutiner Aufklärungsbataillons 6 „Holstein“, gestern Mittag nur bis zu den Achsen in den Morast der Bankette. Wegen des Unfalls auf der L 184 zwischen Braak und Eutin ermittelt die Polizei jetzt wegen Fahrerflucht. Ein entgegenkommendes Auto hatte die Kurve geschnitten und war weitergefahren, der schwere Panzer geriet beim Ausweichen auf die Bankette. Verletzt wurde niemand.

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Unfall eines Transportpanzers TPz der Eutiner Aufklärer in Braak, komplizierte Bergung des 22 Tonnen schweren Fahrzeugs.

Nun wäre die Bundeswehr nicht die Bundeswehr, würde sie mit einer solchen Situation nicht beinahe spielend fertig. Oberstabsfeldwebel Andreas Taschner von der 1. Kompanie und sein acht Soldaten starker Bergetrupp eilten mit zwei Kränen herbei, um den Panzer wieder auf die Straße zu bringen. „Es ist immer eine schwierige Aktion, wenn wir es mit einem TPz zu tun haben, der mit knapp 22 Tonnen kurz vorm Kippen steht“, sagte Taschner nach gelungener Bergung. Für den Profi — „Ich mache das seit 31 Jahren“ — zählt nur der Erfolg. „Die beste Bergung ist immer die, die nicht auffällt“, sagt er.

Das hat gestern nun gerade nicht geklappt. Etliche Schaulustige, darunter auch die Fahrer der Brummis, die vor der Unfallstelle warten mussten, verfolgten mit dem Smartphone in der Hand die Aktion.

Sie bekamen zu sehen, wie unaufgeregt die Bundeswehrprofis zu Werke gingen. Panzer hinten und vorne an je einem Bergekran vertäut, dann vorsichtig gezogen, immer gemäß den lauten und mit Gesten unterstrichenen Anweisungen Taschners, und schon stand der „Fuchs“ wieder auf der Straße. Dank Minenschutzplatten am Unterboden, Panzerstahl-Formteilen und verstärkten Radkästen hat er die Havarie unbeschadet überstanden. Einzig der Straßenrand trug ein paar Flurschäden davon.

Die Soldaten waren auf einer Einweisungsfahrt, um einen erfahrenen TPz-Fahrer mit diesem speziellen Modell des Panzers vertraut zu machen. Denn Fahrer und „Fuchs“ gehen in Kürze nach Mali in den Einsatz. Eines ist sicher: Dort gibt es keine vom Regen aufgeweichten Banketten.

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