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Ostholstein Per Köster bleibt Tourismuschef in Eutin
Lokales Ostholstein Per Köster bleibt Tourismuschef in Eutin
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22:15 18.09.2013
Vertrag verlängert: Per Köster. Quelle: Foto: ben

Die Verlängerung des Vertrages mit Per Köster als Geschäftsführer der Eutin GmbH um weitere fünf Jahre steht. Auf seiner Sitzung am Dienstagabend fasste der Hauptausschuss im nichtöffentlichen Teil den entsprechenden Beschluss. Ein Passus beinhaltet die Bereitschaft Kösters, den Wechsel in eine leitende Position der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz zu vollziehen, wenn die Fusion der darin zusammengefassten einzelnen Tourismusorganisationen umgesetzt ist.

Ein Häkchen konnte auch hinter die Freigabe der bis dahin noch mit einem Sperrvermerk versehenen 15 000 Euro für die diesjährige Lichterstadt gemacht werden. Nachdem dieser Punkt bei der letzten Sitzung nicht behandelt werden konnte, weil kein Vertreter der Wirtschaftsvereinigung Eutin (WVE) zugegen gewesen war, stellten Klaus Hoth und Andreas Booke dem Ausschuss nun ein Konzept vor, das allgemeinen Zuspruch und Anerkennung fand. Demnach sollen 44 Objekte vom 28. November bis zum 5. Januar jeweils in der Zeit von 7 bis 9 Uhr und von 16 bis 23 Uhr illuminiert werden.

Durch die teilweise Umstellung auf LED-Technik kann an den so angestrahlten Gebäuden laut WVE-Vorlage eine Energieeinsparung von 93 Prozent erzielt werden. Für die Illumination ergeben sich insgesamt Kosten von 25 960 Euro. Unter Einberechnung anfallender Einnahmen und des Zuschusses von 15 000 Euro verbleibt für die WVE ein Anteil von 6825 Euro. Detlef Kloth (SPD) unterstrich den projektbezogenen Charakter der Finanzspritze: „Das ist kein Automatismus.“

Um deutlich größere Summen geht es bei der Landesgartenschau. Die Beratungen zu diesem Punkt sollten im nichtöffentlichen Teil stattfinden, öffentlich besprochen und beschlossen wurde nach allgemeiner Übereinkunft dann aber ein Darlehen der Stadt Eutin für die Landesgartenschau GmbH, das in den Nachtragshaushalt 2013 aufgenommen wird. Mit 200 000 Euro sichert die Stadt der LGS-GmbH die notwendige Liquidität, um im Vorfeld der Schau handlungsfähig zu sein. Kämmerer Andreas Lietzke, nebenamtlicher Geschäftsführer der GmbH, stellte den entsprechenden Liquiditätsplan vor. Einnahmen werden erst durch Eintrittsgelder 2016 fließen. Für das aktuell beschlossene und die weitere Darlehen zahlt die LGS-GmbH an die Stadt einen marktüblichen Zins. aj

LN

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