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Pfarrhof Schönwalde begeistert mit Naturerlebnisraum

Schönwalde Pfarrhof Schönwalde begeistert mit Naturerlebnisraum

Staatssekretärin Silke Schneider überreichte gestern die offizielle Anerkennung – Das Projekt kostet etwa 250000 Euro – Die Planung lief seit 2011.

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Der Steg ist Teil des Rundweges. Die Fläche wurde renaturiert. Der Wasserstand ist abhängig vom Niederschlag.

Quelle: Fotos: Sebastian Rosenkötter

Schönwalde. Paradiesisch, ein ökologisches Kleinod, ein Ort der Besinnung und Ruhe. All diese lobenden Worte beziehen sich auf den Naturerlebnisraum auf dem Gelände der Schönwalder Kirche. 3,8 Hektar Land wurden seit dem Jahr 2011 überplant und umgestaltet. 250000 Euro haben Spender, die Stiftung Naturschutz und weitere Förderer investiert. Das Ergebnis begeisterte gestern auch Staatssekretärin Silke Schneider vom Landesministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Nach einem Rundgang eröffnete sie das Areal mit den Worten: „Den ,Historischen Pfarrhof’ erkläre ich hiermit zum 66. Naturerlebnisraum in Schleswig-Holstein.“

LN-Bild

Staatssekretärin Silke Schneider überreichte gestern die offizielle Anerkennung – Das Projekt kostet etwa 250000 Euro – Die Planung lief seit 2011.

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Veranstaltungen

Podologin Barbara Forthmann wird am Mittwoch, 1. Juni, ab 18 Uhr im Gemeindehaus aufzeigen, worauf es beim Gehen ankommt. Die Teilnahme kostet fünf Euro.

Wissenswertes über Bienen und Wildbienen gibt für Kinder ab sechs Jahren am 10. Juni von 15 bis 17 Uhr im Naturerlebnisraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung: 04528/9255.

Angetan von den Veränderungen ist auch Hans-Alfred Plötner (CDU). Der Bürgermeister der Gemeinde Schönwalde lobte die Entwicklung mitten im Zentrum und erinnerte sich, dass er vor 65 Jahren auf einer damals noch vorhandenen zugefrorenen Wasserfläche Schlittschuh gelaufen sei. Jahrzehnte später war die teichartige Fläche verschwunden. „Hier war nur noch Niedermoor. Alles musste sorgsam ausgebaggert werden“, erläuterte Joachim Siebrecht, Leiter des Fachdienstes für Naturschutz vom Kreis Ostholstein.

Rund um den Naturerlebnisraum wurde ein etwa 500 Meter langer Weg geschaffen, natürlich nicht aus Beton. Stattdessen laufen die Besucher über wassergebundene Wege aus natürlichen Materialien und über Holzbohlen. Stege führen über feuchten den Boden. Das Quaken von Fröschen ist zu hören. Vögel singen. Ein Ringelnatter verschwindet im angrenzenden Gehölz. Mittelpunkt des Erlebnisraums ist eine eiszeitliche Senke, die nun durch Wiedervernässung renaturiert wurde. Niederschläge sollen für genug Wasser sorgen. Rotbauchunken und andere Amphibien leben hier. Wasservögel haben ein neues Zuhause gefunden. Und auch der kirchliche Aspekt kommt nicht zu kurz., „Es gibt einen geistlichen Kreuzweg mit Bronzereliefs an 15 Stationen. So kann man den Weg Jesu erschließen“, erläuterte Pastor Dr. Arnd Heling.

Ein wenig abseits liegen ein liturgischer Garten, eine Scheune zum Verweilen sowie ein umgestaltetes Backhaus, welches nun der Pfadfinderstamm „Swentana“ nutzt. Auch gibt es ein Kunstatelier. Darüber hinaus befindet sich ganz in der Nähe des evangelischen Kindergartens eine Koppel, auf der Pferde und Ponys leben. In einem dazugehörigen Begegnungshaus sollen Menschen und Tiere zueinander finden.

Laut Heling sei geplant, dass Demenzkranke und traumatisierte Personen mit Hilfe der Vierbeiner therapiert werden. Die Rede ist von naturgestützter Pädagogik.

Noch nicht verwirklicht sind ein Hühnerstall, ein passendes Gehege und Hochbeete. „Die können barrierefrei genutzt werden“, erläuterte Dr. Arnd Heling. Nun hoffen er und die zahlreiche Unterstützer, darunter auch Dr. Michael Schmidt vom „Freundeskreis Pfarrhof Schönwalde am Bungsberg“, auf zahlreiche Besucher. Eines wollen sie jedoch nicht: Massentourismus. „Die Menschen sollen hier herfinden und sich das Gelände erschließen, den Ort in Ruhe für sich entdecken“, so Heling.

Sebastian Rosenkötter

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