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Pfusch am Bau beim Bürgerhaus

Scharbeutz Pfusch am Bau beim Bürgerhaus

Derzeit wird ein neues Kapitel in der unendlichen Geschichte des Bürgerhaus-Neubaus in Scharbeutz geschrieben: Versicherungen zahlen Scharbeutz etwa 400 000 Euro Schadensersatz. Und es gibt Einschränkungen für Publikumsverkehr.

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„Die ersten Tage waren sehr nervig, aber im Moment geht es.“Bürgermeister Volker Owerien

Scharbeutz. Seit dem ersten Spatenstich, der am 8. Dezember 2000 erfolgte, gab es mehrere Episoden, die unter die Überschrift „Pleiten, Pech und Pannen“ fielen. Jetzt geht es um offensichtliche Baumängel, konkret um eine komplette Dachsanierung. Sie ist erforderlich geworden, nachdem an mehreren Stellen des Mauerwerkes Feuchtigkeit festgestellt worden war. Die gesamte Maßnahme wird etwa 400000 Euro kosten und sich – abhängig vom Wetter – bis zum Frühjahr 2017 erstrecken, berichtete Bürgermeister Volker Owerien (parteilos) auf LN-Anfrage. Da es sich um einen Fall von Schadensersatz handelt, werden auf die Gemeinde keine Kosten zukommen.

LN-Bild

Versicherungen zahlen Scharbeutz etwa 400 000 Euro Schadensersatz – Einschränkungen für Publikumsverkehr.

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Telefonisch anmelden

Wegen der Dachsanierung am Haus B des Bürgerhauses müssen einige Mitarbeiter ihre Büros wechseln. Somit kann es dazu kommen, dass Ratsuchende die Ansprechpartner nicht an ihren gewohnten Arbeitsplätzen antreffen. Daher sollten Termine telefonisch abgestimmt werden.

  Die Telefonnnummern finden sich im Internet unter www.gemeinde-scharbeutz.de. Auskünfte gibt auch die Zentrale, Telefon 04503/77 09-0.

Zum Bürgerhaus gehören das Haus A, in dem die Sitzungssäle und die Gemeindebücherei sowie im Erdgeschoss vermietete Büroräume untergebracht sind, und das Haus B mit den Büros der Gemeindeverwaltung.

Schon von weitem deutlich sichtbar ist zudem ein Turm, im Volksmund auch „Soda“-Turm genannt, weil er einfach „nur so da steht“ und keine Funktionen erfüllt. Eingerüstet sind derzeit das Haus B und der Turm.

Seit 14 Jahren etwa beschäftigen sich schon Baugutachter, Anwälte, Richter am Landgericht Lübeck und Verwaltungsexperten mit den von der Gemeinde festgestellten Baumängeln. „Ende Mai haben wir endlich einen Vergleich mit den Architekten abschließen können“, atmet Owerien auf. Die Sanierungsarbeiten konnten somit beginnen. „Da der Dachaufbau nicht so ist, wie er hätte sein sollen, muss das gesamte Dach abgenommen werden“, berichtete der Verwaltungschef weiter.

In einem ersten Abschnitt wird derzeit im Haus B gearbeitet. Diese Maßnahme wird voraussichtlich im November abgeschlossen sein, zugleich werde am Turm, im Bereich der Fenster, gewerkelt. Je nach Wetterlage werden dann die weiteren Maßnahmen erfolgen. Bürgermeister Owerien über die derzeit laufenden Bauarbeiten: „Die ersten Tage waren sehr nervig, aber im Moment geht es.“

Der Umzug raus aus der so genannten „Baracke“ am Kammerweg hinein ins wenige Meter entfernt gelegene neue Bürgerhaus spielte sich am Ende von Oweriens erstem Amtsjahr ab. Zuvor hatte sein Vorgänger Ulrich Rüder (CDU) die Planungs- und Bauphase begleitet. Widrige Umstände wie plötzlich entdeckte Brunnen, das Insolvenzverfahren einer Baufirma oder die Kündigung eines Unternehmens, das für die Metallarbeiten zuständig war, brachten immer wieder zeitliche Verzögerungen mit sich. Selbst der Umzugstermin, der für Ende November 2002 geplant war, musste verschoben werden. Hauptgrund waren noch nicht abgeschlossene Arbeiten an der Schließtechnik: An den Türen fehlten die passenden Zylinder. Außerdem hatten die Elektriker nicht alles erledigt, so dass Schwierigkeiten mit der Elektronischen Datenverarbeitung befürchtet wurden. Und dann fehlte in manchen Bereichen auch noch die Beleuchtung.

Offizieller Arbeitsbeginn im neuen Bürgerhaus war schließlich am Montag, 16. Dezember 2002. Geplant aber war der Umzug aus dem 1974 als Provisorium errichteten alten Rathaus am Kammerweg in den Neubau schon für Anfang 2002.

 Christina Düvell-Veen

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