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Ostholstein Feuerwehr rettet acht Menschen aus brennendem Haus
Lokales Ostholstein Feuerwehr rettet acht Menschen aus brennendem Haus
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14:36 08.11.2018
Bei dem Feuer in Pönitz in der Gemeinde Scharbeutz kam es zu einem Feuer in einem Einfamilienhaus. Durch die starke Brandausbreitung ist das Haus nun unbewohnbar. Quelle: Arne Jappe
Pönitz

 Bei einem Feuer in einem Wohnhaus für Flüchtlinge sind am frühen Donnerstagmorgen gegen 3.15 Uhr acht Personen durch die Feuerwehr gerettet worden. Zwei Frauen und sechs Kinder müssen nun in eine andere Unterkunft untergebracht werden. Das Einfamilienhaus in der Siedlung Steenrade ist durch das Feuer unbewohnbar geworden. Die Kriminalpolizei hat bereits in der Brandnacht die Ermittlungen aufgenommen und das Objekt beschlagnahmt. Am Donnerstagvormittag teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit, dass das Feuer in einem als Schlafzimmer genutzten Raum im hinteren, innenliegenden Teil des Erdgeschosses ausbrach und von einem der Kinder entdeckt worden war.

Acht Personen wurden in Sicherheit gebracht

Als am frühen Donnerstagmorgen gegen 3.15 Uhr die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen schlugen bereits dichter Qualm und Flammen aus dem Gebäude. Schnell war klar, dass weitere Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst benötigt werden, da das Feuer sich immer weiter ausbreitete. Insgesamt acht Personen konnten durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. „Augenscheinlich sind alle Personen unverletzt. Wir haben ein Großaufgebot vom Rettungsdienst hier vor Ort“, erklärt Gemeindewehrführer Patrick Bönig.

Die Feuerwehr hat am Donnerstagmorgen acht Menschen aus einem brennenden Haus in Pönitz (Kreis Ostholstein) gerettet.

Für die Feuerwehr beduetete der Einsatz in Pönitz Schwerstarbeit. Durch die nicht ausreichende Wasserversorgung im Hydrantennetz mussten die Einsatzkräfte mehrere hundert Meter Schlauch verlegen. In dem Einfamilienhaus flammten immer wieder kleinere Glutnester auf und die enorme Hitze erschwerte es den Einsatzkräften zusätzlich, gegen den Brand vorzugehen. „Anfangs konnten wir nicht in das Obergeschoß vordringen, weil es einfach zu heiß war“, sagt Bönig. Mittlerweile hatte sich das Feuer auch durch den Dachstuhl gefressen. Mit dem Teleskopmast der Feuerwehr Scharbeutz gelang es dann aber, von außen die Dachhaut zu öffnen und an die Brandnester zu kommen.

Feuerwehr löscht bis in den Vormittag hinein noch Glutnester

Die acht geretteten Flüchtlinge wurden in der Zwischenzeit durch den Rettungsdienst betreut und untersucht. „Die betroffenen Personen werden nun erst einmal im Feuerwehrgerätehaus versorgt“, erläutert Patrick Bönig den weiteren Verlauf des Einsatzes. Die Feuerwehren werden noch bis in den Donnerstagvormittag damit verbringen, letzte Glutnester zu finden und dann zu löschen. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort.

Wie und wo die beiden Flüchtlingsfamilien nun untergebracht werden kann, wird die Verwaltung der Gemeinde Scharbeutz am Donnerstag klären.

RND/Arne Jappe

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