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Ostholstein Pönitzer Museum hat Arbeit für Laien und Spezialisten
Lokales Ostholstein Pönitzer Museum hat Arbeit für Laien und Spezialisten
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Zum Vereinsgeburtstag webte Kati Holzgrefe als Slawen-Kastellanin vor den Slawenpuppen auf ihrem Brettchenwebstuhl. Quelle: Susanne Peyronnet

Wer in diesen trüben Tagen einen Blick aus dem Fenster wirft, stellt fest: „Es ist ja absolut schönes Museums-Wetter“. Das wissen auch Dr. Kersten Jungk und Gerda Petrich vom Vorstand des Vereins für Regionalgeschichte der Gemeinde Scharbeutz und Umgebung: „Der durchwachsene Sommer ist ideal für Museumsbesuche, deshalb sind alle herzlich eingeladen, mal ins Museum nach Pönitz zu kommen und zu sehen, was sich inzwischen dort verändert.“ Öffnungszeiten sind dienstags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 16 Uhr.

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Umzug der Museumswerkstatt in das ehemalige Volksbank-Gebäude wird demnächst erfolgen – Mittelalterlich-slawisches Markttreiben zum 64. Dorffest.

„Der durchwachsene Sommer ist ideal für Museumsbesuche.“Gerda Petrich und Kersten Jungk

Für reichlich Aufregung hatte vor einigen Wochen die Sprengung eines Geldautomaten in der Pönitzer Volksbank-Filiale gesorgt. In das Gebäude sollte die Museumswerkstatt vom Dachboden der Schule umziehen. Noch ist nicht ganz klar, wann das geschehen wird. Dazu Volksbank-Vorstand Matthias Benkstein auf LN-Anfrage: „Die Gutachter der Versicherung haben ihre Arbeit abgeschlossen. Jetzt wird es Gespräche zwischen der Gemeinde Scharbeutz und der Volksbank geben.“ Nachdem man sich vor der Sprengung schon über einen Kaufpreis geeinigt hatte, muss jetzt von beiden Seiten geklärt werden, welche Schäden repariert werden sollen. Benkstein nennt ein Beispiel: „Es kann ja gut sein, dass die gläserne Zwischentür für den Museumsbetrieb nicht mehr benötigt wird und deshalb nicht erneuert werden muss.“

Zunächst einmal bereiten die Verantwortlichen des Museums-Vereins den Donnerstag, 11. August, vor. Von 10 bis 16 Uhr findet dann der „Ferienpass-Tag“ im Museum statt. Dazu werden noch Helfer gesucht.

Das Pönitzer Dorffest, das am Wochenende des 27. und 28. August stattfindet, wird vom Museum wieder mit einem Mitmach-Mittelalter-Markt begleitet. Zum dritten Mal organisiert das Kuratorium Pönitz anlässlich des 64. Dorffestes in Pönitz ein mittelalterlich-slawisches Markttreiben rund um das Museum in der Pönitzer Lindenstraße. Einladen werden Musiker, Handwerker und Händler, die das Leben, das Handeln und Treiben in der Zeit von 800 bis 1250 darstellen.

Gerda Petrich: „Wir möchten auf dem Penzemarkt möglichst authentisch zeigen, wie damals gelebt, gehandelt, vielleicht auch wie musiziert und gefeiert wurde.“ Daher werden Aktionen mit alten Spielen und auch Handarbeiten zum Mitmachen angeboten. Für beide Tage werden Unterstützer benötigt.

Mithilfe im Museumsbetrieb ist aber nicht nur zu Veranstaltungen, sondern das ganze Jahr über erwünscht. Die Betätigungsfelder sind für Laien ebenso wie für Spezialisten vielfältig. Arbeit gibt es für Handwerker, Saubermacher, Gärtner, aber auch für alle Gebiete der Museumsarbeit, als da sind Archivierung, Beschreibung, Fotografieren der Objekte hin zu Restaurierung sowie Gestaltung neuer Ausstellungsbereiche.

Speziell gesucht wird jemand zum Digitalisieren der vielen historischen Fotos, die in den Dörfern der Region aufgenommen wurden. Gerda Petrich: „Ziel ist eine digitale Bildkartei. Dies wäre ein Langzeitprojekt. Dazu gehört auch die Bildbearbeitung mit Photoshop.“

Außerdem benötigt wird noch Aufsichtspersonal für die Öffnungszeiten im Sommerhalbjahr.

Weitere Fragen beantworten Kersten Jungk, Telefon 04503/73273, E-mail: k.jungk@museum-poenitz.de, sowie Gerda Petrich, Telefon 045 24/ 654, E-mail:

g.petrich@t-online.de.

 Christina Düvell-Veen

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