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Ostholstein Pönitzer Schule erhält Scharbeutzer Umweltpreis
Lokales Ostholstein Pönitzer Schule erhält Scharbeutzer Umweltpreis
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21:16 11.09.2013
Mit Apfelbäumchen und Urkunde: die Schülersprecher Thea Dostall, Tom Scharbau und Gesa Weidemann, Jörg Schimeck (SPD), Schülersprecher Nico Henschel und Bürgermeister Volker Owerien (v.l.). Quelle: Foto: Lintschnig

„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“, zitierte Volker Owerien, parteiloser Bürgermeister der Gemeinde Scharbeutz, ein afrikanisches Sprichwort bei der Verleihung des Umweltpreises der Gemeinde Scharbeutz an die Grund- und Gemeinschaftsschule in Pönitz. Der mit 250 Euro dotierte Preis wurde der Schule gestern für besondere Leistungen im Bereich der nachhaltigen Umweltpädagogik verliehen. Schülersprecher Nico Henschel freute sich über die Anerkennung der Gemeinde.

„Wir sind ziemlich stolz darauf“, sagte der Zehntklässler.

„Es ist dem Umweltausschuss nicht schwergefallen, den diesjährigen Preisträger zu bestimmen“, sagte Jörg Schimeck (SPD), der Vorsitzende des Ausschusses. Die Pönitzer Schule engagiere sich seit Jahren stark für den Umweltschutz und sei deshalb ein würdiger Träger des Preises. Nicht nur wegen der vielen Baumpflanzaktionen, an denen sich Hunderte von Schülern beteiligten, sondern auch wegen vieler Projekte, die von den Schülern entwickelt und über Jahre hinweg betreut werden. Zu nennen wäre der Schulgarten, eine Solaranlage am Gartenhaus auf dem Schulgelände oder das jährliche Apfelsaftpressen, bei dem Schüler und Lehrer Äpfel aus der Region gemeinsam pressen und verkaufen.

Jörg Schimeck hob besonders ein Projekt hervor:„Das BeachBike-Projekt hat bei uns einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterlassen.“ Dabei handelt es sich um eine Idee der Schüler, zu der sie bei einer Exkursion nach Hamburg inspiriert wurden. „Da stehen viele Fahrräder an verschiedenen Stationen quer durch die Stadt, die alle angemeldeten Radler für einen kleinen Preis nutzen dürfen“, erklärte Nico Henschel, der die Leihräder auch gerne in Scharbeutz hätte. Vor einem halben Jahr haben die Schüler ihre Idee im Tourismusausschuss vorgestellt, sogar mit einem Kostenvoranschlag und Standortvorschlägen. Auch Bürgermeister Owerien gefällt die Idee, weniger Autos und mehr Fahrräder in Scharbeutz zu sehen, konkrete Planungen zur Umsetzung dieser Idee gebe es bisher allerdings nicht. „Aber die Möglichkeit besteht“, sagte Owerien und weckte Hoffnungen.

Der Umweltpreis der Gemeinde Scharbeutz wird seit 1989 in unregelmäßigen Abständen verliehen. Erster Preisträger war ebenfalls die Pönitzer Schule, die damals mit einer Umweltgruppe zum Thema Schadstoffgehalt in Teichen die Gemeinde überzeugte.

„Es ist dem Umweltausschuss in diesem Jahr nicht schwergefallen.“
Jörg Schimeck, Vorsitz Umweltausschuss

lin

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