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Ostholstein Politik diskutiert über Zukunft der Windenergie auf der Insel
Lokales Ostholstein Politik diskutiert über Zukunft der Windenergie auf der Insel
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20:22 18.02.2016

Ungünstiger hätte der Zeitpunkt für den folgenreichen Kabelbruch nicht kommen können: Die Windmüller sind in diesen Wochen zusätzlich gefordert durch die politische Debatte über die Zukunft der Windenergie auf der Insel. Denn derzeit werden die Weichen für die nächste Repowering- Generation gestellt.

Als erste hat sich die SPD zu Wort gemeldet. Sie fordert unter anderem: keine Überschreitung von 100 Metern Höhe bei Windkraftanlagen, 1500 Meter Abstand zur Wohnbebauung und ein inselweites Lärmgutachten. Die WUW- Fraktion prüft mögliche negative Auswirkungen. Auf einem gut besuchten Infoabend griffen Experten brisante Themen wie Immobilien-Wertverlust durch Windkraftanlagen oder Gesundheitsprobleme durch Infraschall auf.

CDU-Ortsvorsitzender Josef Meyer hat in Richtung SPD angemahnt: „Zementierte Forderungen bringen uns nicht weiter.“ Ein eigener, auch gut besuchter Infoabend diente erst einmal zur Meinungsbildung. Fraktionssprecher Werner Ehlers zeigte sich aber bereits offen dafür, die Höhenbegrenzung aufzuheben und künftig bis zu 150 Meter zuzulassen. Windkraft ist am 3. März zentrales Thema im Bau- und Umweltausschuss.

gjs

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