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Ostholstein Politik kritisiert geplante Schließung der Hutzfelder Volksbank-Filiale
Lokales Ostholstein Politik kritisiert geplante Schließung der Hutzfelder Volksbank-Filiale
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20:18 16.01.2016

Die Kommunalpolitiker der Gemeinde Bosau kritisieren die Pläne der Volksbank Eutin, ihre Filiale in Hutzfeld zu schließen.

„Mit sehr großem Unverständnis und tiefer Bestürzung haben wir von der beabsichtigten Planung, die Zweigstelle in Hutzfeld zum 1. März zu schließen, erfahren“, teilte der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Eberhard Jeschull mit. Durch die Schließung verliere der ländliche Raum wieder ein Stück gewachsenen Lebens, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor gehe der Gemeinde verloren. Gerade ältere Mitbürger, die vor einigen Jahren zur Volksbank gewechselt seien, verlören mit der Schließung einen Ansprechpartner, wenn es um Fragen zu ihrem Konto oder um Hilfestellung beim Ausfüllen der Überweisungsträger geht. „Viele junge Einwohner machen Homebanking, aber trifft das auch auf die Älteren zu?“, fragt Jeschull. Jede Schließung eines Geschäftes oder einer Filiale sei ein wirtschaftlicher Rückschritt. Und dass, obwohl immer wieder aus der Politik, aber auch aus der Wirtschaft beteuert werde, man wolle den ländlichen Raum stärken.

Kritik kommt auch vom SPD-Ortsverein und der SPD- Fraktion. „Als in Hutzfeld die Sparkassenfiliale geschlossen wurde, hat die Volksbank groß Werbung gemacht mit dem Slogan: ,Wir bleiben vor Ort.‘ Damals haben viele Sparkassenkunden Konten bei der Volksbank eröffnet, so dass die Volksbank viele neue Kunden vor Ort erhalten hat, in dem Vertrauen, dass diese Filiale auch vor Ort bleibt“, erinnert sich die Vorsitzende von Ortsverein und Fraktion, Birgit Steingräber-Klinke. „Heute heißt es unter dem Schriftzug der Volksbank: Die Bank der Region! Bitter, dass die Entscheidung längst getroffen ist, aber jetzt erst zu einem Informationsgespräch in Hutzfeld eingeladen wird.“ Was nütze den Kunden der angebotene telefonische Service, wenn Gesprächstermine, gerade für ältere Menschen, Familien und junge Kunden, die nicht mobil sind, ab März nicht mehr vor Ort möglich sind. Die SPD fordere den Volksbank-Vorstand auf, die die Entscheidung noch einmal zu überdenken, so Steingräber-Klinke. sas

LN

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