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Ostholstein Positive Tourismus-Saison in Heiligenhafen
Lokales Ostholstein Positive Tourismus-Saison in Heiligenhafen
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20:58 06.09.2016
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Heiligenhafen

Erste Sitzung im neuen Turnus: Hauptausschuss in Heiligenhafen. Die Sommerpause ist endgültig beendet. Verkehrsbetriebe-Geschäftsführer Joachim Gabriel erklärte: „Die Arbeiten an der Elefantenbrücke sollen Ende des Monats aufgenommen werden.“ Die neue Baugenehmigung werde binnen 14 Tagen vorliegen. Der Wohnmobilstellplatz Nordweide soll im Dezember fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Die Bauarbeiten am Testbuhnenfeld Südstrand wurden jetzt wieder aufgenommen.

Tourismus-Chef Manfred Wohnrade erklärte in seinem Bericht: „Die Saison verlief bisher sehr gut. Es gab 16 Prozent mehr Übernachtungen im Vergleich zu 2015 zum gleichen Zeitpunkt.“ Laut einer Umfrage im Strandressort seien 75 Prozent der Gäste noch nie zuvor in Heiligenhafen gewesen. Wohnrade: „Das freut uns sehr, denn wir wollten ja auch eine neue Gästeklientel ansprechen.“ Auch der Start im Hotel „Bretterbude“ an der Seebrücke sei erfolgreich verlaufen.

Zum Thema öffentliches WLAN am Markt werden noch Details besprochen. Der Kostenpunkt sei für die Stadt überschaubar. Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) stellte die Vision „360 Grad Heiligenhafen“

vor. Dabei geht es um eine neue Smartphone-App, die Besucher über die Stadt Heiligenhafen informiert.

Der juristische Streit zwischen Manfred Wohnrade und Heiko Müller wurde mit einem Vergleich beendet. Auf Nachfrage Monika Rübenkamps (SPD) bezüglich der Kosten, die der Steuerzahler trägt, erklärte Müller: „Beide Seiten haben Stillschweigen vereinbart.“

Schließlich ging es noch um den SPD-Antrag, der die Entscheidungshoheit Müllers stark einschränken soll. Es geht um Wertgrenzen in der Hauptsatzung. Müller soll demnach beispielsweise bei Vergaben von Aufträgen für Architekten- und Ingenieurleistungen, die einen Wert von 20000 Euro überschreiten, nicht mehr allein entscheiden. Rübenkamp: „Es wurden ohne unsere Kenntnis Grundstücke verkauft wie am Wilhelmplatz. Beim Bürgerhaus geht es um Architektenkosten, die uns nicht bekannt waren. Daher ist es wichtig, rechtzeitig informiert zu werden.“ Man habe sich bei Nachbargemeinden informiert: Auch dort gebe es Obergrenzen.

Müller: „Die Stadt würde dadurch in vielen Fällen handlungsunfähig. Das ist wieder das Spielchen der SPD, wer hier stärker ist.“ Als Bürgermeister brauche man die Möglichkeit, schnell und effizient zu reagieren. Transparenz sei ihm wichtig. Es gebe keine Geheimnisse. Rübenkamp: „Von Flügel stutzen kann keine Rede sein. Die anderen vergleichbaren Gemeinden sind auch nicht handlungsunfähig und ineffizient.“ Fortsetzung in der Stadtvertretung, 29. September.

 pm

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