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Ostholstein Premiere: „SUPstacle“ in Kellenhusen
Lokales Ostholstein Premiere: „SUPstacle“ in Kellenhusen
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18:17 15.08.2015
Die erste große Herausforderung beim „SUPstacle“: Paddeln bis zum „Limbo“ — und dann unten durch. Quelle: Fotos: Schwennsen

Die Lütten sind sofort Feuer und Flamme. Ebenso die geübten Jugendlichen, für die „Stand Up Paddling“ (SUP) längst ein bewährtes Freizeitvergnügen ist. Aber auch einige Eltern packen nach anfänglich leichtem Zögern schließlich doch Badehose oder Bikini aus — und stürzen sich in den nassen Ostsee-Parcours an der Kellenhusener Seebrücke. „SUPstacle“ nennt sich diese neue Disziplin. Trotz mäßiger Winde sorgt zuweilen ziemlich hoher Wellengang für einen zusätzlichen Spaßfaktor.

„Es ist eine tolle Premiere für Kellenhusen“, staunt Chef-Animateur Romain Leroyer. Sogar für die ganze Ostseeküste ist das Neuland. Bislang hat er Ähnliches nur im „FehMare“ auf Fehmarn veranstaltet — mit selbstgebastelten Hindernissen. Doch jetzt macht ein Profiteam hier Station: Christoph Moritz und Torben Leddin touren damit seit einem Jahr durch die Lande. Im Gepäck haben sie Erfahrungen von respektablen Events auf Norderney, an der Hamburger Alster, auf der Kieler Woche oder auch in Österreich.

Und jetzt in Kellenhusen. Zwischendurch muss gegen Mittag eine kleine Sicherheitspause eingelegt werden — der Wellengang wird immer stärker. Doch dann endlich startet der nächste Wettkampf. Immer zu viert treten die Teilnehmer an. Ihre Parcours in Kurzform: Rauf auf die knallrote Rutsche, dann mit Schwung runter und rauf aufs Board, unter einem ersten „Limbo“ hindurchpaddeln. Es folgen weitere Kletter-Hindernisse und ein zweiter „Limbo“, schließlich geht‘s mit einem Board in Richtung Ufer zurück. Davor wartet noch eine Box, in deren Basketballkorb kleine Bälle hineingeworfen werden müssen.

„Spätestens nach 15 Minuten sind auch die Anfänger durch, die meisten jungen Teilnehmer schaffen es aber schneller“, berichtet Leddin. Je nach Wellengang, Windstärke und Wassertemperatur sind Ausdauer, Geschicklichkeit und Taktik gefragt.

Das Event erinnert ein wenig an die japanische Kult-TV-Show „Takeshi‘s Castle“. Ältere Fernsehzuschauer vergleichen es eher mit dem früheren Eurovisions-Klassiker „Spiel ohne Grenzen“. Heute geht das „SUPstacle“ von 10 bis 16 Uhr an der Seebrücke weiter.

Gerd-J. Schwennsen

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