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Ostholstein Putlos blickt positiv in die Zukunft
Lokales Ostholstein Putlos blickt positiv in die Zukunft
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21:26 07.02.2018
Gäste der verschiedensten Institutionen kamen zum Empfang in der Wagrienkaserne. Quelle: Foto: Jen

Die Frage nach der Zukunftssicherheit des Standortes stelle sich aus seiner Sicht zurzeit nicht, so der Oberstleutnant. Die Auftragsbücher seien bis über das Jahr 2018 hinaus voll; der Truppenübungsplatz Putlos und die Außenstelle Todendorf seien mit ihren Kernaufgaben im Bereich von Aus- und Weiterbildung voll ausgelastet.

Trotzdem wolle sich die Kommandantur parallel dazu auch weiterhin Veranstaltungen für die Öffentlichkeit widmen, kündigte Thilo Santüns an. Wie beispielsweise den Benefizkonzerten und Spendensammlungen, die im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 6000 Euro für wohltätige Zwecke eingebracht haben.

Obwohl die Rahmenbedingungen leider immer schwieriger würden, wolle die Bundeswehr auch weiterhin Projekte in der und für die Region organisieren, sagte Kommandant Santüns. Er freue sich über die guten und oft freundschaftlichen Beziehungen des Truppenübungsplatzes zu seinen Nachbarn, betonte er, und ihm sei es wichtig, diese auch weiterhin zu pflegen. Gleiches gelte auch für die weiteren Dienststellen im Standortbereich Oldenburg, zu dem beispielsweise auch die Marineküstenstation Marienleuchte auf Fehmarn gehört. Dort wurde 2017 bereits zum 14. Mal ein Tag der offenen Tür veranstaltet, zu dem mehr als 1000 Besucher kamen.

Insgesamt gibt es (einschließlich der Lehrgangsteilnehmer) rund 700 Soldaten und zivile Mitarbeiter am Standort. Rechnet man die Übungstruppe bei maximaler Auslastung hinzu, sind es laut Santüns sogar etwa 2000. Die Bundeswehr sei in der Region damit nicht nur ein großer Arbeitgeber, sondern zugleich ein Wirtschaftsfaktor, betonte Santüns. Im vergangenen Jahr seien allein für den Bauunterhalt 850000 Euro ausgegeben worden – größtenteils an regionale Dienstleister. Daneben gebe es weitere große Projekte wie etwa den Bau der neuen Putloser Feuerwache, die bald bezogen werden soll, oder den Bau neuer Gebäude in Marienleuchte, der 2019 beginnen soll. Für viele der geplanten Maßnahmen brauche man „einen langen Atem“, so Santüns. Gleichzeitig seien sie aber „deutliche Indikatoren dafür, dass man um die Zukunft des Standortes nicht bange sein muss“.

jen

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