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Ostholstein Regeln für die Seebrücke
Lokales Ostholstein Regeln für die Seebrücke
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20:18 16.12.2015

Die Gemeinde Kellenhusen hat eine Benutzungsordnung für die Seebrücke erlassen. Die Gemeindevertreter votierten am Dienstag einstimmig für diese neue Rechtsgrundlage. Wer sich danebenbenimmt, muss mit einer Strafe rechnen.

Die Gemeinde orientiert sich dabei an der Satzung der Stadt Heiligenhafen. Demnach müssen Hunde an der Leine geführt werden, Verschmutzungen sind unverzüglich zu entfernen. Fahrräder haben dort genauso wenig zu suchen, wie Skater oder gar motorisierte Fahrzeuge. Es darf nicht gegrillt werden, ins Wasser springen ist strengstens untersagt und Müll gehört in die Abfallbehälter. Rettungsgeräte dürfen nicht unbefugt entfernt oder missbräuchlich benutzt werden. „Bisher war es uns nicht möglich, bei Verstößen die Polizei zu rufen“, erklärte Bürgermeister Carsten Nebel (CDU). Zumindest konnte diese ohne festgelegte Regelungen nichts ausrichten. Das ist jetzt anders: Mit der Verordnung gibt es nun eine eindeutige Handhabe. Wer sich nicht an diese Auflagen hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 1000 Euro rechnen.

Das Betreten der Seebrücke geschieht zudem auf eigene Gefahr. Im Winter wird die Brücke nur eingeschränkt geräumt. Bei extremen Wetterlagen behält sich die Gemeinde vor, die Brücke für Besucher zu sperren. Der einzige Unterschied zu Heiligenhafen: Während das Angeln von der Seebrücke dort ganzjährig untersagt ist, soll es in Kellenhusen unter bestimmten Voraussetzungen und zu bestimmten Zeiten erlaubt sein. Die Details werden jetzt erarbeitet. In Grömitz soll in Kürze ebenso eine Verordnung für die Nutzung der Seebrücke erlassen werden.

ibu

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