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Ostholstein Regina Poersch (SPD) klingelt an Eutins Haustüren
Lokales Ostholstein Regina Poersch (SPD) klingelt an Eutins Haustüren
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10:24 05.01.2016
Eine der Ersten, bei der Regina Poersch (r.) gestern Vormittag läutete, war Irmgard Kleemann. Auch sie bekam einen Flyer von der Bürgermeister-Kandidatin. Quelle: Benthien

„Ein Kaltstart“ sei der Auftakt ihrer Hausbesuche, witzelte Regina Poersch. Bei knackigen acht Grad minus läutete sie gestern Vormittag die nächste Runde ihres Wahlkampfes ein. Am 28. Februar möchte die SPD-Landtagsabgeordnete zur Bürgermeisterin Eutins gewählt werden. Warum die Einwohner ihr ihre Stimme geben sollten, legt ihnen die 46-Jährige in ihrer Wahlbroschüre dar, die sie gestern im Haselredder und Dosenredder zigfach aushändigte.

Folgen sollen alle Stadtteile und Wohngebiete, „zu immer unterschiedlichen Tageszeiten, damit ich möglichst viele Menschen persönlich erreiche“, erläuterte Regina Poersch, die bei ihren Touren von einem zehnköpfigen Team unterstützt wird. Ihr Ehemann Detlef Einfeldt und Gerda Petrich aus ihrem Büro begleiteten sie zum Start der Hausbesuche, die allerdings an der Tür mit der Übergabe der Broschüre endeten. „Ich will die Wähler ja nicht überfallen. Wer an einem ausführlichen Gespräch mit mir interessiert ist, mit dem verabrede ich mich gern für einen späteren Zeitpunkt“, so die Kandidatin.

„Gemeinsam geht‘s“ heißt ihr Motto, das auch ihr Wahlkampf-Mobil ziert. „In einer Stadt wie Eutin kann nichts allein bewegt werden. Wir brauchen die Ideen und das Mitmachen vieler, wenn nicht gar aller“, sagt Regina Poersch. Ihre Ideen wolle sie als Diskussionsgrundlage verstanden wissen. Zum Beispiel zählen zu ihren Vorstellungen neue Wege in der Verkehrsplanung, die Ansiedlung eines Hotels und einer Jugendherberge, der weitere Ausbau der Gesundheitsversorgung, die Sicherung der Stadt als regionaler Schulstandort und die Wirtschaftsförderung zur Chefin-Sache zu machen. Für all das sehe sie sich gut gewappnet, sagt Regina Poersch und verweist auf ihre kommunalpolitische und berufliche Vita. Dank ihrer Kompetenz als Diplom-Verwaltungswirtin und ihrer Erfahrung als Stadtvertreterin, als Kreistags- und Landtagsabgeordnete sei „Eutin in guten Händen“ bei ihr. Mehrere Tausend Flyer will die SPD-Kandidatin in den nächsten 54 Tagen unter das Volk bringen. Geplant seien noch weitere Aktionen, die beispielsweise die Besonderheiten Eutins, seiner Menschen und Plätze herausstellen sollen, kündigte Regina Poersch gestern an. ben

Die Bewerber um das Bürgermeister-Amt — für die SPD Regina Poersch sowie der Kandidat der CDU, der parteilose Carsten Behnk — werden sich den Eutinern in drei Gesprächsrunden vorstellen: am Donnerstag, 28. Januar, in der Gustav-Peters-Schule, am Mittwoch, 3. Februar, im Ostholstein-Saal der Kreisverwaltung, und am Dienstag, 9. Februar, im Restaurant Wittenburg in Fissau. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr.

LN

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