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Ostholstein Reitsportzentrum mit internationalen Standards
Lokales Ostholstein Reitsportzentrum mit internationalen Standards
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22:09 08.03.2018
Eine 80 mal 35 Meter große Reithalle und ein 90 mal 60 Meter großer Reitplatz bilden das Herzstück des Zentrums. Quelle: Fotos: Architekturbüro Köhler
Burg a. F

Die Spannung der Mitglieder war groß: Wie könnte der Neubau aussehen? Für die Präsentation war der Fehmarnsche Ringreiterverein (FRRV) für seine Jahresversammlung extra vom Casino der Reithalle in den „Gasthof Meetz“ nach Bannesdorf umgezogen. Dort zeigte Vorsitzender Hinrich Köhlbrandt erste Bilder der Anlage.

Die ambitionierten Pläne des Fehmarnschen Ringreitervereins konkretisieren sich. Geplant ist der Bau eines neuen Reitsportzentrums. Mit einem Investitionsvolumen von rund 4,5 Millionen Euro soll es am Burger Stadtrand direkt an der K 49 in Richtung Puttgarden entstehen.

Lage direkt an der Kreisstraße

Das 6,9 Hektar große Gelände, auf dem das Reitsportzentrum entstehen soll, liegt an der Kreisstraße 49 in deutlich verkehrsgünstigerer Lage als das derzeit genutzte Turniergelände. Die Anfahrt der Pferde- Gespanne verläuft bisher hauptsächlich durch die enge Burger Innenstadt. Derzeit würden noch intensive Gespräche, Verhandlungen und Anträge laufen, berichtete Köhlbrandt. Er skizzierte ein komplexes Gesamtvorhaben, bei dem die Stadt, Investoren und verschiedene Förderungen ein Volumen von 4,5 Millionen Euro genehmigen und stemmen sollen. „Der Verein selber soll mit Kosten des Zentrums nicht belastet werden“, betonte Köhlbrandt.

Zunächst will der FRRV das alte Gelände am Burger Staakensweg verkaufen. Als Investor stünde die Burger Firma Stolz, bisher schon wichtiger Sponsor der Großveranstaltung Fehmarn-Pferde-Festival, bereit. Mehrere vergleichbare Anlagen wurden bislang gesichtet. Dabei lege man Wert auf ein Niveau, das auch internationalen Standards genüge. Denn der Verein hat auch die Pferdesportler der nördlichen Nachbarländer im Blick.

Reiten unabhängig

von der Witterung

Den Mittelpunkt des neuen Pferdesportzentrums werden eine großzügig eingerichtete, 80 mal 35 Meter große Reithalle und ein 90 mal 60 Meter großer Reitplatz bilden. Optimale Untergründe sollen witterungsunabhängiges Reiten erlauben. Die Halle soll so konzipiert werden, dass auch andere Großveranstaltungen stattfinden könnten. Anträge zur Sportförderung lägen derzeit im Innenministerium.

Die neue Anlage müsse als „Leistungszentrum“ anerkannt werden, nannte Köhlbrandt ein entscheidendes Kriterium für eine mögliche Bezuschussung.

Köhlbrandt legte auch einen ersten Zeitplan vor. Verläuft alles positiv, könnte die Anlage 2020/21 bezogen werden. „Dann verbessern sich die Bedingungen der Reitsportler auf der Insel und der Region deutlich“, so Köhlbrandt mit Blick auf den großen Investitions- und Pflegebedarf der alten Anlagen. „Aber noch ist nichts fix!“

Von Karlheinz Gemoll

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