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Ostholstein Rekordjahr der Grömitzer Ortswehr
Lokales Ostholstein Rekordjahr der Grömitzer Ortswehr
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20:22 27.02.2016

Von einem „historischen Einsatzhoch“ im vergangenen Jahr berichtete Ortswehrführer Jörg Schemmer auf der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Grömitz.

„Wir hatten 102 Einsätze“, teilte er in seinem Jahresbericht mit. „Sonst sind es pro Jahr immer 60 bis 70.“ Zu diesen Einsätzen gehörten drei Großbrände in Dahme, Sibstin und Cismarfelde, zu denen die Grömitzer Wehr im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ausgerückt war. Weiterhin gab es unter anderem 13 Kleinbrände, drei Verkehrsunfälle, elf Unwettereinsätze sowie zwölf Sicherheitsbrandwachen.

Leider war auch neun Mal blinder Alarm zu verzeichnen. 23 Einsätze wurden durch Brandmeldeanlagen ausgelöst. Jörg Schemmer teilte mit, dass auch 16 Übungen veranstaltet wurden und zusätzlich von den Kameradinnen und Kameraden 54 Ausbildungsgänge in Lensahn und Harrislee besucht wurden. Aktuell zählt die Ortswehr 41 Aktive, 21 Ehrenmitglieder sowie 522 passive Mitglieder.

Für das aktuelle Jahr kündigte der Ortswehrführer die Anschaffung einer neuen Drehleiter an. „Und sollte sie erst im ersten Quartal 2017 kommen, wäre das auch in Ordnung“, bremste er die Erwartungen ein wenig.

Bürgermeister Mark Burmeister (parteilos) erinnerte daran, dass die Gemeinde Grömitz 600000 Euro für die Drehleiter im Haushalt bereitgestellt habe. „Auch der Förderbescheid des Kreises über 180000 Euro ist schon eingegangen“, teilte der Verwaltungschef mit. Neben dieser großen Anschaffung stelle die Gemeinde für kleinere Geräte weitere 60000 Euro zur Verfügung, betonte der Bürgermeister. „Das ist möglich, weil der Grömitzer Gemeindehaushalt ausgeglichen ist.“

Jörg Schemmer lobte, dass die Gemeinde das Thema Feuerwehr „sehr ernst“ nehme. Dies sei auch deshalb wichtig, weil Grömitz immer mehr Urlauber beherberge.

Ein weiteres Zukunftsthema sei ein neues Feuerwehrgerätehaus, erklärte der Ortswehrführer. Das jetzige Gebäude habe keine Duschräume, außerdem fehlten Lagerräume. Diese und andere Mängel habe auch die Feuerwehrunfallkasse festgestellt, berichtete Jörg Schemmer weiter.

„Mittelfristig, etwa ab 2018“ solle man sich also Gedanken machen und den Bau eines neuen Gerätehauses anstreben. Wichtig sei hierbei, zu überlegen, wo dieses Gerätehaus seinen Platz finden könne.

Denn das aktuelle Gebäude habe eine vergleichsweise schlechte Verkehrsanbindung.

bg

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