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Ostholstein Rekordjahr für den Tourismus in Ostholstein
Lokales Ostholstein Rekordjahr für den Tourismus in Ostholstein
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12:04 21.11.2016
„Wir kommen auf 250 000 Gäste, Rekord." Olaf Dose-Miekley, Tourismuschef Grömitz

In Grömitz schien schon 2015 das Maximum fast erreicht, doch Tourismus-Chef Olaf Dose-Miekley wurde eines Besseren belehrt. 1,41 Millionen Übernachtungen bis zum 30. September entsprechen einer Steigerung von 7,14 Prozent. „Wir werden am Jahresende bei 1,56 Millionen Übernachtungen liegen“, sagt Dose-Miekley. Dies entspreche 250000 Gästen. 2017 soll ein Jahr der Planungen werden, wenngleich die Seestraße für 1,1 Millionen Euro in eine Flaniermeile umgestaltet werde und im Yachthafen zwei Stege für 550000 Euro erneuert werden.

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Pfingsten 2016: Volle Promenaden wie hier in Grömitz stimmten die Ostseebäder bereits optimistisch. FOTO: LOUIS GÄBLER

Schleswig-Holstein: Bis August gab es landesweit 17,27 Millionen Übernachtungen, ein Plus von 3,2 Prozent zum Vorjahr. In Ostholstein waren es bis August 4,7 Millionen Übernachtungen, ein Plus von 4,5 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt

„Bei uns bleiben Urlauber am längsten.Ubbo Voss Tourismus Großenbrode

„Wir kommen auf 250000 Gäste, Rekord.Olaf Dose-Miekley

Tourismuschef Grömitz

Landesvergleich

14 Prozent ist die Steigerungsrate bei den Gäste-Übernachtungen in Heiligenhafen. Mehr als 18 Prozent beträgt das Plus bei den Ankünften der Touristen.

Die neue touristische Infrastruktur beschert Heiligenhafen einen Zuwachs von 18,51 Prozent bei den Anreisen und 14,46 Prozent bei den Übernachtungen. Bis 30. September gab es 540000 Übernachtungen. Heiligenhafen möchte mit den neuen Hotels – das Beach Motel eröffnet am 22. Dezember – den Ganzjahrestourismus realisieren. Weitere Steigerungen sind fest eingeplant.

Tourismus-Chef Manfred Wohnrade sagt: „Im Januar werden wir unseren neuen Reisemobilstellplatz eröffnen.“ Auch am neuen Masterplan „Hafenkante“ werde mit Hochdruck gearbeitet.

Ein weiteres touristisches Schwergewicht mit beeindruckenden Zahlen ist der Ferienpark Weissenhäuser Strand. Mit bisher 799314 Übernachtungen wird zwar der Vorjahreswert womöglich ganz knapp verfehlt, dennoch konnte der Umsatz um fünf Prozent gesteigert werden. Geschäftsführer David Depenau verspricht für den Standort viele Neuheiten für das Jahr 2017. Zu nennen wären hier das Riviera Pop Festival und Thermoaquajet als Attraktion im Dünenbad. In Umbau und Renovierung fließen mehr als 20 Millionen Euro. Die Zukunft kann kommen.

Auf der Sonneninsel Fehmarn, einem weiteren Tourismus-Magneten, liegt das Übernachtungsplus bei drei Prozent. Bis 30. September waren es 1,45 Millionen. Höhepunkt des Jahres war laut Tourismus- Chef Oliver Behncke der zehntägige Kitesurf-Worldcup, der 2017 wieder am Südstrand stattfinden wird. Inwieweit umfangreiche Sandschiebungen am Grünen Brink realisierbar sind, würden die Gespräche zeigen. Ein weiteres Thema für 2017: kostenloses WLan am Strand. Surfen auf dem Wasser und Surfen im Internet.

Das Ostseebad Großenbrode ist Ostholsteins Nummer eins bei der Verweildauer seiner Gäste. Die liegt mit 9,8 Tagen im Schnitt ganz oben im Ranking. Bei den Übernachtungen konnte sich Großenbrode um 3,5 Prozent auf 350000 (Stand 30. September) steigern. Am Jahresende dürfte laut Tourismusleiter Ubbo Voss eine halbe Million in der Übernachtungs-Bilanz stehen. Priorität für das Jahr 2017 hat die geplante Neugestaltung des Seebrückenvorplatzes und der Promenade. Förderanträge sollen hier auf den Weg gebracht werden. Über die Planungen für den „Südstrand 54“ und die Promenade wird Voss am Donnerstag, 15. Dezember, berichten.

Die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht meldet für die Standorte Scharbeutz, Sierksdorf und Neustadt ebenfalls beeindruckende Steigerungsraten bei den Übernachtungen. Scharbeutz hatte bis August 684209 Übernachtungen, plus 7,5 Prozent. In Sierksdorf ist für 2017 die Umsetzung eines „Kunstpfades“ geplant, während in Neustadt das Großprojekt Aborea Marina Resort Neustadt (LN berichteten) 2017 eröffnet werden soll. Positiv ist auch die Bilanz in Dahme, wo es Stand Oktober 589725 Übernachtungen gab, 2015 waren es noch 574605. Damit liegt das kleine Dahme (noch) vor Heiligenhafen. Im Januar soll bei einer Klausurtagung ein roter Faden für die Zukunft entwickelt werden.

In Kellenhusen werden diese Werte derzeit nicht erreicht, was an fehlenden Gästebetten liegt. Hier stagnieren die Übernachtungszahlen. Deshalb sind diverse Bauprojekte geplant.

 Peter Mantik

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