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Ostholstein Rock am Wall: Zweitägiges Musikfestival für 2017 geplant
Lokales Ostholstein Rock am Wall: Zweitägiges Musikfestival für 2017 geplant
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18:15 21.10.2016

1000 Besucher, mehr als 15 Bands, ein zweitägiges Festival – und das alles am Oldenburger Wall. „Es ist kein Hirngespinst“, betont Christoph Böse. „Es wird passieren.“ Der Vorsitzende der Wagrien Festival Group und seine Mitstreiter wollen Großes auf die Beine stellen. Das „Wagrien Open Air“ soll im Sommer 2017 Premiere haben. Und die Initiatoren beabsichtigen fest, es zu einer jährlichen Veranstaltung zu machen.

Marius Kamp, Johanna Lange und Christoph Böse (v.l.) von der Wagrien Festival Group planen für den Sommer 2017 eine zweitägige Musikveranstaltung am Oldenburger Wall. Quelle: Binder

Sponsoren und Gastrobetriebe gesucht

Das Wagrien Open Air soll am 7. und 8. Juli am Oldenburger Wall steigen. Der Eintritt ist frei.

Den Getränkeverkauf übernehmen die Veranstalter, für das kulinarische Angebot werden hiesige Gastronomen gesucht. Sie können sich, wie potenzielle Sponsoren, per E-Mail an moin@wagrien-festival-group.de wenden.

Ende 2015 hat sich die Wagrien Festival Group gegründet – mit dem Ziel, eine Musikveranstaltung ins Leben zu rufen, die möglichst viele Menschen aus der Region anspricht. Ein Jahr später sind die Planungen schon weit vorangeschritten: Die Genehmigungen hätten sie in der Tasche und diverse Bands bereits zugesagt, berichtet Christoph Böse. Auftreten würden keine Coverbands, dafür eine große Vielfalt an originellen Musikern. Darunter die Punkrocker der „Drunken Swallows“, für die der Auftritt in Oldenburg ein Heimspiel ist, zum Beispiel aber auch die Kieler Ska- Punk-Band „Tequila and the Sunrise Gang“ und die Flensburger „Salamanda“ , nach eigenen Angaben die Erfinder des Neokrautpop. „Enemy Jack“ bringen Dance- Rock aus Wolfsburg mit, die Rostocker von „Unpainted Blue“ haben Electro-Pop dabei und das Hamburger Trio „Matten zwei“ bezeichnet seinen Stil als „Mischung aus Neuer Deutscher Welle, Schrammel-Indie und Streichelzoo-Elektropop“. „Da ist für jeden etwas dabei“, ist Mit-Organisatorin Johanna Lange überzeugt.

Während die Musiker fürs Festival aus ganz Deutschland anreisen, rechnen die Veranstalter auch beim Publikum mit vielen auswärtigen Gästen. In Lübeck und Kiel, insbesondere aber auch im Hamburger Raum sei das Interesse enorm, berichtet Initiator Böse. Nach den Oldenburgern selbst hätten sie die meisten Likes auf ihrer Facebook- Seite („Wagrien Open Air“) von Hamburgern bekommen. Deshalb würden sie sich jetzt auch Gedanken zum Thema Übernachtungen machen – etwa, ob Campingmöglichkeiten in der Nähe angeboten werden könnten.

Finanzieren soll sich die Veranstaltung über Sponsoring; der Eintritt zum Festival soll für die Besucher frei sein. Sie seien zurzeit dabei, bei Unternehmen aus der Region die Werbetrommel zu rühren, berichten die Organisatoren. Privatleute könnten das Projekt ebenfalls unterstützen, indem sie der Wagrien Festival Group als Fördermitglied beiträten: Den Mitgliedsbeitrag dürfe jeder selbst bestimmen, erklärt Christoph Böse, je nach eigenen Möglichkeiten.

Bei aktiven Mitgliedern seien sie derweil schon sehr gut aufgestellt, berichtet der Vereinsvorsitzende. 15 Helfer engagieren sich bei den Vorbereitungen für das Festival – alle ehrenamtlich. „Es ist viel Arbeit“, sagt Böse, „aber wir haben alle das gleiche Ziel vor Augen.“ 1000 Besucher haben die Veranstalter im Antrag für die Genehmigung angegeben. Christoph Böse hält es aber für möglich, dass diese Zahl nochmal nach oben korrigiert wird. „Es wird groß“, kündigt er an, „erheblich größer als alles, was wir in Oldenburg bisher hatten.“

Jennifer Binder

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