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Ostholstein Rosengarten-Sperrung: Testphase beschlossen
Lokales Ostholstein Rosengarten-Sperrung: Testphase beschlossen
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21:21 05.02.2016

Das Ja zum Verkehrsversuch steht und auch ein Datum benannte der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt auf seiner Sitzung am Donnerstagabend: Vom 15. Oktober 2016 bis voraussichtlich 15. April 2017 soll mit der Schlossstraße die einzige Zufahrt zur Straße Am Rosengarten mittels einer mobilen Schranke gesperrt werden. Ziel ist die Vermeidung des ortsfremden Durchgangsverkehrs und daraus resultierend eine Steigerung der Aufenthaltsqualität. Die Kosten für den Versuch liegen bei etwa 25 000 Euro.

Die CDU knüpfte ihre Zustimmung an die Bedingung, dass zum Beginn der Testphase die Parkflächen auf dem sogenannten Schlossparkplatz zusätzlich zu denen am Alten Güterbahnhof zur Verfügung stehen. Außerdem müsse der Test beendet werden können, sobald dies aus gewichtigen Gründen notwendig erscheine, forderte Sascha Clasen für seine Fraktion. Um die Testphase nicht zu blockieren, stimmte die SPD zu, obwohl Gabriele Appel (SPD) angeregt hatte, die Nutzung der „schönen Fläche“ am Schloss als Parkplatz kritisch zu überdenken. Man werde dies im Auge behalten, so Appel. Gegen die Sperrung votierten FDP und FWE.

Im Ungefähren verharrte der Austausch zum weiteren Vorgehen bezüglich Fragen der Stadtsanierung. Sowohl Heiko Godow (CDU) als auch Gabriele Appel (SPD) sahen Unzulänglichkeiten im Konzept des Planers. So vermisste Godow Blickbeziehungen zwischen Markt, Twieten und Gassen und auch Appel wollte angesichts der Größe des Vorhabens die Entwürfe mit dem Planer durcharbeiten: „Ist es uns das gar nicht wert, dass wir uns hier Mühe geben?“, fragte sie ihre Ausschusskollegen.

Ein solch gravierendes Diskussions-Defizit sah Christiane Balzer (Grüne) nicht. Sie erinnerte daran, dass die Entwurfsplanung dem seinerzeit einstimmig gekürten Wettbewerbssieger zur Stadtsanierung entspringe. Schließlich einigte man sich darauf, noch vor der nächsten regulären Zusammenkunft im März eine Sondersitzung, nach Möglichkeit in Anwesenheit des Planers Philip Haggeney, einzuberufen.

Einziger Tagesordnungspunkt soll dann die Gestaltung des Gebietes östliche Peterstraße, Markt und Königstraße sein. Damit wird der für den Bauausschuss in der kommenden Woche vorgesehene Besuch von Haggeney de facto überflüssig, wie auch die Bauausschussvorsitzende Monika Obieray (Grüne) im Anschluss an die Sitzung konstatierte, sind doch erst die Ergebnisse aus dem Entwicklungsausschuss Arbeitsgrundlage für ihr Gremium.

Astrid Jabs

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