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Ostholstein Rückbau der Niendorfer Seebrücke hat begonnen
Lokales Ostholstein Rückbau der Niendorfer Seebrücke hat begonnen
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21:17 13.09.2013
Die Verbindung zum Niendorfer Balkon fehlt bereits. Ingenieur Bernd Opfermann hat die neue Seebrücke geplant. Quelle: Foto: S. Latzel

Das war‘s: Das über den Strand führende Teilstück der Niendorfer Seebrücke ist bereits weg, der Rest des 179 Meter langen und 47 Jahre alten Bauwerkes wird in den nächsten Wochen abgerissen beziehungsweise abgebaut. Gearbeitet wird von einer 60 Meter langen schwimmenden Brücke neben der Seebrücke aus, einer sogenannten russischen Pionierbrücke.

Ein Großteil des Materials wird über den Seeweg nach Neustadt transportiert und dann entsorgt. „In einigen Tagen bringt ein großer Arbeitsponton schon die neuen Pfähle“, erklärt der planende Ingenieur Bernd Opfermann. „Der Ponton wird aber gleichzeitig auch für den Abriss genutzt.“

Die alte Niendorfer Brücke weicht einem 185 Meter langen und 3,50 Meter breiten Neubau, der 1,8 Millionen Euro kosten wird. Der Brückenkopf soll die Form eines Fisches haben. „Das ist ein tolles Wiedererkennungsmerkmal für Niendorf, gerade für die Darstellung im Internet“, meint Opfermann. Der Neubau hat einen Stahlunterbau und darüber Holzbohlenbelag sowie allerlei Extras — zum Beispiel eine hydraulische Rampe, die für Badende über eine Sandbank zu Wasser gelassen werden kann. Fertig sein soll das Ganze im April 2014. „In Schleswig-Holstein entsteht derzeit eine neue Generation von Brücken“, meint Tourismuschef Joachim Nitz. „Raufgehen, aufs Wasser gucken und wieder zurück: Das reicht nicht mehr.“ Die „Erlebbarkeit“ von Brücken sei wichtig geworden. „Wir bekommen einen Veranstaltungsbereich mitten auf dem Wasser, für Shanty-Abende, Erzähltheater oder Vorlesungen.“ Die Brücke werde „die Krönung“ für Niendorf, zeigte sich Bürgermeisterin Hatice Kara (SPD) überzeugt: „Das ist gut angelegtes Geld.“ latz

LN

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