Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein „Klinik-Standorte in Ostholstein erhalten“
Lokales Ostholstein „Klinik-Standorte in Ostholstein erhalten“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:40 17.12.2018
Der SPD-Kreisvorsitzende Niclas Dürbrook. Quelle: LN-ARCHIV
Oldenburg

Sie haben etwas mehr als zwei Stunden diskutiert. Schließlich gab es auch viel zu besprechen, als sich der Betriebsrat der Sana-Kliniken Ostholstein mit Verdi-Vertretern und SPD-Politikern zur Übernahme der Kliniken durch Ameos ausgetauscht haben. „Wir haben eine sehr unsichere Stimmung wahrgenommen. Keiner weiß genau, was passieren wird“, sagt Niclas Dürbrook, SPD-Kreisvorsitzender in Ostholstein, der bei dem Gespräch mit rund 30 Personen dabei war. „Aber gleichzeitig war es auch sehr kämpferisch. Der Wille, Ameos tarifvertragliche Zusagen abzuringen, war durchaus wahrnehmbar.“

Tarifvertrag? Standorterhalt?

Natürlich war man sich einig, dass die vier Standorte erhalten bleiben sollen. Auch die mögliche Ausgliederung von Teilbranchen durch Ameos wurde diskutiert, obgleich der Konzern dies mündlich ausgeschlossen hat. „Das hängt mit den Erfahrungen zusammen, die wir mit dem Konzern haben“, sagt Ralf Stegner, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Schleswig Holstein. „Wir wollen den politischen Druck hochhalten.“

Man werde nun abwarten, ob sich Ameos verbindlich zu Tarifverträgen äußert und ob es klare und verbindliche Aussagen zum Erhalt der vier Standorte geben wird. „Wenn wir da Antworten haben, reden wir weiter“, sagt Dürbrook. Stegner und er betonten außerdem, dass die Politik mehr Einfluss auf die Klinik bekommen muss. „Wir werden da im Kreisverband diskutieren.“ Klar ist: „So eine Nacht- und Nebelaktion, wie es sie mit Ameos gab, darf sich die Politik nicht bieten lassen.“

Hannes Lintschnig

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Von Fehmarn bis Timmendorfer Strand wollen die Mitarbeiter in den Unterkünften ihren Besuchern mit vielen Angeboten besinnliche Festtage bereiten. Für Kurzentschlossene sind noch Zimmer zu haben.

17.12.2018

An der Ostseeküste steigen die Kosten um bis zu 300 Prozent. Der Verein Wassertourismus und die Egoh kritisieren die „unverhältnismäßige Anhebung“ der Gebühren.

17.12.2018

Azubis im Elektrohandwerk werden in Eutin mit barrierefreiem Bauen vertraut gemacht. Sie sollen Multiplikatoren werden. Die Schule will barrierefreies Wohnen voranbringen.

17.12.2018