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Ostholstein Sana denkt nach
Lokales Ostholstein Sana denkt nach
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20:40 04.01.2018
Im Eutiner Krankenhaus gibt es massive Wasserschäden. Quelle: LN-Archiv
Eutin/Kiel

In einem Schreiben an das Sozialministerium legt Sana-Geschäftsführer Klaus Abel dar, warum Anfang 2016 kein Anbau mit 68 Betten errichtet wurde, wie es das Ministerium für sinnvoll hielt und auch heute noch vorschlägt. Es wurde aus Kiel gar eine Förderung von neun Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Zwar habe Sana, argumentiert Abel, die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn erhalten. Weiter schreibt er ans Ministerium: „Es ist jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei einem möglichen Baubeginn vor Bewilligung der Fördermittel, die bis heute nicht vorliegen, das Finanzierungsrisiko alleine bei den Sana-Kliniken Ostholstein liegt. Wir haben bis heute bereits ein Volumen von 500 000 Euro in die Planungen gesteckt.“

2016 und 2017 seien Gespräche mit dem Ministerium, den Krankenkassen und dem St.-Elisabeth-Krankenhaus geführt worden, um zu einer gemeinsamen Geriatrie in Eutin zu kommen. Dies und weniger Wasserschäden in diesen Jahren hätten dazu geführt, dass das bisherige Konzept ohne Fördermittelzusage noch nicht umgesetzt wurde.

Abel verwies weiter darauf, dass Sana zurzeit über das Gesamtkonzept nachdenken müsse.

 sas

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